Virtuelle Festplatte formatieren?

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R_Morgenstern
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Virtuelle Festplatte formatieren?

Beitragvon R_Morgenstern » Fr 21. Okt 2016, 15:46

Hier kommt Roland mit einer scharfen Frage.

Ist jemand unter Euch, der eCS 1.1 huckepack als virtuellen Computer auf Windows 10 Pro Vers. 1607 gesetzt hat?
Bei mir kommt kurz nach Installationsbeginn die Fehlermeldung "Division durch Null. CS : IP = 2000 : 850 E [F7 FB 0B D2 74 01 40 40 A3 E1]". In wunderschöner roter Farbe. Läßt sich an diesem Ergebnis nichts löten? Soll ich noch mehr Informationen geben?

Erlaubt mir bitte noch einige milde Fragen!
Können/müssen virtuelle Festplatten formatiert werden, beispielsweise in HPFS?

Wenn es virtuell unter Windows 10 Pro nicht geht, möchte ich eCS auf der Festplatte installieren. Meine heißt Toshiba DT01ACA100. Zur Festplattengeometrie habe ich im Internet nicht mehr ermitteln können als "4096 Byte pro Sektor". Es ist doch wohl heute noch so, daß ich die 1024 Zylinder-Regel beachten muß? Beim Installieren von Windows 10 sind 16 GB Festplattenplatz verbraucht worden ("schlankes" System). In der C: muß ich außerdem noch Reserven haben. Kann ich eCS in einer logischen D: installieren? Wie groß kann ich C: dann noch machen?

Da bei Euch im Forum manchmal die Rede von ACPI ist: ACPI hat mein Rechner nicht.

Ich hoffe auf Hilfe.

Mit Gruß an die Gemeinde
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LotharS
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Beitragvon LotharS » Fr 21. Okt 2016, 17:24

R_Morgenstern hat geschrieben:Ist jemand unter Euch, der eCS 1.1 huckepack als virtuellen Computer auf Windows 10 Pro Vers. 1607 gesetzt hat?

Hier läuft eCS 2.1 virtuell auf Win10 Pro 64 1607 und VirtualBox. Und zwar für meine Bedürfnisse recht prima.
Läßt sich an diesem Ergebnis nichts löten? Soll ich noch mehr Informationen geben?

Ob Du was mit dem Lötkolben erreichst, keine Ahnung ;)
An welcher Stelle genau im Installationsprozess taucht der Absturz auf? Es ist auch meist hilfreich, am Beginn der Installationsphase das "Logo" (so ähnlich...) abzuwählen. Genauere Informationen zum Rechner wären schon gut: CPU, Bios, Speicher,...

Und grundsätzlich: kann der (vermutlich etwas ältere?) Rechner überhaupt Virtualisierung, es müsste im Bios einstellbar sein (und muss dann aktiviert werden).

Ja, die virtuelle Festplatte muss genauso partitioniert und formatiert werden, wie wenn Du ein eCS-OS/2 nativ installieren würdest.
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Beitragvon R_Morgenstern » Mo 24. Okt 2016, 15:07

Danke für die Hilfe!

Es vergehen die ersten Sekunden im Installationsprozeß, irgend etwas wird in hohem Tempo geladen, (kein Logo zu sehen), dann die Fehlermeldung. Mit Erscheinen der Fehlermeldung wird die Vorgeschichte vom Bildschirm gelöscht.

An "Innereien" habe ich Intel H110 Chipset, LGA 1151 Sockel, CPU 1151 i3 6100 BOX 3.70GHz L3 3MB 3.7GHz, dual-Core
DDR4 PC2133 Crucial 8GB PC4-17000 und

"Second Level Address Translation (SLAT), Intel Virtualisierungstechnik (VT-x), Intel Directed-I/O-Virtualisierungstechnik (VT-d) und Intel VT-x mit Extended Page Tables (EPT) wird von der CPU unterstützt." (Zitat vom Computerhändler)

Ich halte mir auch noch die Option "Installieren auf Festplatte logisch D:" offen. Wenn einer von Euch dieselbe Festplatte hat wie ich, könnte er mir helfen. Mit dem Parameter WL gibt der Danitreiber (DANIS506.ADD) ein OS2log aus, daraus läßt sich die Festplattengeometrie entnehmen.

Bin ich zu sparsam mit Informationen?

Macht's gut!

Roland
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LotharS
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Beitragvon LotharS » Mo 24. Okt 2016, 18:52

R_Morgenstern hat geschrieben:Es vergehen die ersten Sekunden im Installationsprozeß, irgend etwas wird in hohem Tempo geladen, (kein Logo zu sehen), dann die Fehlermeldung. Mit Erscheinen der Fehlermeldung wird die Vorgeschichte vom Bildschirm gelöscht.

Gerade die Vorgeschichte wäre hier interessant: Hattest Du denn schon irgendwas eingegeben bzw. eine Auswahl angeklickt, oder geschah der Abbruch schon beim Laden der CD?
Was nimmst Du für die Virtualisierung: VirtualBox, VirtualPC,... ? Version? Eigentlich sollte zu der Software regelmäßig ein Log angelegt werden. Vielleicht läßt sich daraus etwas mehr ablesen.
Dein (also doch neuerer...) Rechner kann VT-x, dann muss es auch im Bios extra aktiviert werden.

Ich halte mir auch noch die Option "Installieren auf Festplatte logisch D:" offen.

Vielleicht hat's ja schon jemand von uns ausprobiert und kennt die Fallen. Und besser nicht ohne zuvor ein komplettes Systemabbild auf externen Datenträger gesichert zu haben :idea:
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Beitragvon R_Morgenstern » Di 25. Okt 2016, 10:52

Wir haben ein Stück weit nebeneinander geredet. Nämlich VirtualBox setze ich nicht ein.

Zu Deiner Frage: Die Fehlermeldung kommt wenige Sekunden nach dem Zugriff auf die CD. "Aufzeichnung" habe ich eingestellt. Da muß irgendwo etwas Geschriebenes liegen. Suche ich.

Ich hatte mit dem Hyper-V Manager einen virtuellen Computer erstellt. Auf diesem möchte ich eCS 1.1 installieren. Das ist das Problem, zu welchem ich Hilfe suche. (Da ich schon Windows XP auf einem virtuellen Computer installiert habe, nehme ich nicht an, daß im BIOS eine Einstellung fehlt.) Ich habe noch eine Möglichkeit zum Ausprobieren: Es gab beim Erstellen des virtuellen Computers die Option Wählen zwischen Generation 1 und 2. Ich hatte 1 gewählt. Kleine Mühe, die 2 auszuprobieren!

Installieren in einer logischen D: ist ein Kinderspiel, wenn die Festplattengeometrie bekannt ist (ich meine damit die Anzahl der Sektoren, der Zylinder, und es war noch ein Drittes, hab ich vergessen). Die Partition C: wird dabei nicht angegriffen. Es könnte höchstens dieselbe Fehlermeldung kommen.

Hast Du (oder jemand anders) noch Geduld?


Roland
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Beitragvon LotharS » Di 25. Okt 2016, 12:53

R_Morgenstern hat geschrieben:Ich hatte mit dem Hyper-V Manager einen virtuellen Computer erstellt. Auf diesem möchte ich eCS 1.1 installieren. Das ist das Problem, zu welchem ich Hilfe suche.

Ob Hyper-V jemals mit eCS-OS/2 zusammenarbeiten kann, ist äußerst fraglich. Nimm VirtualBox, das liefert alles mit, was gebraucht wird. Zwar gibt es bzgl. OS/2 - m.E. marginale - Einschränkungen, mehr dazu im VBox-Manual. Außerdem gibt's genügend Erfahrungen speziell dazu.

Installieren in einer logischen D: ist ein Kinderspiel, wenn die Festplattengeometrie bekannt ist (ich meine damit die Anzahl der Sektoren, der Zylinder, und es war noch ein Drittes, hab ich vergessen).

Das Dritte könnte die zu Zeiten eCS 1.x noch 512GB-Grenze für die Festplatte sein, oder auch vorhandenes GPT/UEFI. Das "Kinderspiel" könnte auch ein Abenteuer werden; aber dazu mögen unsere "Cracks" mehr wissen (oder halten sich da konkret lieber raus...).
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Beitragvon R_Morgenstern » Mi 26. Okt 2016, 14:59

Danke erstmal!

Ich muß Euch ja noch eine Information geben. Das Mainboard heißt ASRock H110M-HDV. Weiß jemand, ob dieses Mobo eCS 1.1 unterstützt?

Die Logs habe ich gefunden und auszugsweise aufgelistet. Sie werden jetzt nicht mehr gebraucht?

Deinen Vorschlag, mit VirtualBox zu arbeiten, behalte ich im Auge (er könnte der letzte Ausweg sein). Bis jetzt hänge ich aber noch an der mehrmals geübten Praxis, eCS zusätzlich zu einem Windows-BS auf der Festplatte zu installieren. Der Knackpunkt bei dieser Angelegenheit ist, daß im Internet keine Informationen zur Festplattengeometrie zu beschaffen sind. Die sind nur aus einem OS/2- oder eCS-System heraus zu ermitteln (mit dem Danitreiber).

Mit Gruß an die Gemeinde

Roland
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Beitragvon LotharS » Mi 26. Okt 2016, 17:31

R_Morgenstern hat geschrieben:Informationen zur Festplattengeometrie zu beschaffen sind. Die sind nur aus einem OS/2- oder eCS-System heraus zu ermitteln

Dann probier's mal mit dem "Schweizer Messer" DFSee, Ist-informationen über die Festplatte zu gewinnen.
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Beitragvon R_Morgenstern » Mi 26. Okt 2016, 22:00

Hier kommt ein Nachschlag: Anzahl der Köpfe, der Zylinder und der Sektoren - das ist die "Festplattengeometrie".

Windows 10 Pro hat kein Dfsee. Ich bin erst dabei, mir ein eCS aufzubauen.

Von
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Beitragvon thorolf » Mi 26. Okt 2016, 22:35

R_Morgenstern hat geschrieben:Ich muß Euch ja noch eine Information geben. Das Mainboard heißt ASRock H110M-HDV. Weiß jemand, ob dieses Mobo eCS 1.1 unterstützt?

die Hardware auf der die Virtualisierungs-Software läuft ist völlig irrelevant, Hauptsache das diese zusammen mit dem Host-System (in Deinem Fall Windows) darauf läuft! Sinn der Virtualisierung ist ja schliesslich die Hardware "generisch" zur Verfügung zu stellen.

VirtualPC hatte seinerzeit eine sehr gute OS/2-Kompatibilität, damit lief OS/2 und eCS einwandfrei. Da HyperV kein direkter Nachfolger von VirtualPC ist, hätte ich meine Zweifel, das OS/2 dort überhaupt läuft!

Da hilft nur VirtualBox (von dem ich nicht weiß, ob man das parallel zu HyperV installieren kann).

Nativ wird die eCS 1.1 auf diesem Rechner nicht laufen, dabei spielt die Festplatten-Geometrie keinerlei Rolle. Die wird so oder so nicht gebraucht (nur zu groß darf die Platte nicht sein)!

Zum einen wird das Windows sicher nicht auf einer MBR-partionierten Platte laufen, damit kann OS/2 (oder eCS) die Platte nicht erkennen. Wenn Du Windows löschst und dann die Platte (darf max. 2 TB groß sein) neu als MBR partionierst, Windows wieder installierst (ich glaube Win10-64 braucht zwingend GUID, also geht möglicherweise nur die 32-Bit-Variante), dann würde von eCS vermutlich die Platte erkannt.

Allerdings unterstützt keine OS/2 und keine eCS vor der 2.0 ACPI, das dürfte bei Deinem Rechner zwingend notwendig sein, ebenso wie der Panorama-VESA-Treiber für die Grafikkarte. Du benötigst also zwingend eine eCS 2.x oder "Blue Lion" wenn es denn kommt, mit Erfahrung und viel Gefrickel bekommst Du den Rechner auch mit dem Treiber-Paket von ArcaNoae mit der eCS 1.1 zum laufen (die eCS 2.0 ist im Prinzip nichts anderes). Am Ende startet Dein PC vielleicht mit eCS, ob Netzwerk, Audio, USB oder andere Dinge funktionieren, steht auf einem anderen Blatt, die Wahrscheinlichkeit das dem nicht so ist, ist hoch.

Wenn Du also unbedingt OS/2 oder eCS nativ laufen haben willst, hast Du eine Menge Arbeit vor Dir, mit ungewissem Ausgang!


Vielversprechender ist der Einsatz von VirtualBox oder VirtualPC wenn das noch zu bekommen ist!
Zuletzt geändert von thorolf am Mi 26. Okt 2016, 22:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße,

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Beitragvon LotharS » Mi 26. Okt 2016, 23:48

R_Morgenstern hat geschrieben:Windows 10 Pro hat kein Dfsee.

Wenn man DFSee vom wie oben untermalten Link heruntergeladen und entpackt hat, dann schon :|
Edit: Hab's noch vorhin auf Win10 Pro 64 1607 laufen lassen (Win10 ist doch bloß eine neuere Win7 Beta ... 8-) ).

Im Gegensatz zu Hyper-V wird OS/2(& eCS) von VirtualBox ausdrücklich unterstützt. Mit VirtualBox wäre ein virtueller eCS-Rechner ziemlich schnell rudimentär eingerichtet (1 CPU, max. 4GB Ram, Festplatte: IDE, Grafik: Snap, Sound: SB16), für einen ersten Test genügt eine virtuelle Festplatte von 2GB (kann man löschen und nach Wunsch neu bauen).
Zu VirtualPC habe ich keine Erfahrung.

Letztlich wären in eCS seit v.1.x noch einige Treiber, DLLs und Software zu aktualisieren; aber das führte jetzt zu weit.
Zuletzt geändert von LotharS am Do 27. Okt 2016, 00:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Andi B. » Do 27. Okt 2016, 07:57

Das Mainboard heißt ASRock H110M-HDV. Weiß jemand, ob dieses Mobo eCS 1.1 unterstützt?

Wie jetzt, willst du eCS/OS/2 virtuell betreiben oder direkt? Virtuell ist doch das Mobo egal.

Windows 10 Pro hat kein Dfsee. Ich bin erst dabei, mir ein eCS aufzubauen.

Ich erstelle mir immer auch einen DFSee Boot USB-Stick. Früher eine Boot-CD bzw. Diskette. Und bei einer neuen Festplatte/neuem System wird da mal als erstes davon gebootet und die Festplatte eingerichtet noch bevor ich irgendein System installiere.

Wenn allerdings schon W10 vorinstalliert auf einem System daherkommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das auf UEFI und GPT eingestellt ist. Und da wirds dann sicher etwas aufwendiger OS/2 parallel (nicht virtualisiert) zu installieren ohne W10 zu verstümmeln.
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Sigurd
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Beitragvon Sigurd » Do 27. Okt 2016, 10:56

Ich habe gerade mal die Hyper-V Funktion auf meinem T450s mit Windows 10 aktiviert. Dann bin ich mal hingegangen, habe einen neuen PC erstellt und eine VHD aus Virtualbox mit einer installierten Warp Server for e-business dort verbunden und die Festplatte in das vxhd Format von Hyper-V konvertiert. Dann habe ich - ohne Anpassungen vorzunehmen - den virtuellen PC gestartet.
Der Bootprozess startete wenigestens erstmal, meckerte natürlich über die Treiber aus der VBox (Sound, Netzwerk), und blieb dann vor der WPS stehen. Nächster Schritt war also booten und per F3 auf VGA umstellen. Dann startete die WPS durch.
Ob das jetzt benutzbar ist kann ich nicht prüfen (vielleicht später mal, wenig Zeit), ging mir nur mal um die Frage ob das so geht.

Vom Prinzip kann man wohl sagen - ja, OS/2 läßt sich vermutlich betreiben; nur installieren muss man es erstmal woanders - die Problematik kennt man ja schon ;)

P.S: Wenn ich die Infos dazu beim Schnelldurchlesen richtig verstanden habe, ist es notwendig, dass die OS/2 Version mit ACPI daherkommt, kann mich aber auch irren. Also wäre hier auch eine eCS mit ACPI grundsätzlcih von Nöten (oder sowas selbst gestricktes wie meins) :lol:

hypherv1.png


hypherv2.png
Zuletzt geändert von Sigurd am Do 27. Okt 2016, 11:06, insgesamt 3-mal geändert.
OS/2 versus Hardware - Maximum Warp!
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Beitragvon R_Morgenstern » Fr 28. Okt 2016, 15:34

Danke für den warmen Regen! Mit dieser Menge von Hilfe werde ich es schaffen. Ich mach es virtuell.

Ich gebe Euch vor Weihnachten Erfolgsmeldung/Rückmeldung. Gebt mir Zeit! (Muß mich auch mal wieder um meinen Haushalt kümmern.)

Macht's gut!

Roland
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Beitragvon ak120 » Fr 28. Okt 2016, 17:49

Einige der hier gemachten Aussagen sind wohl auf fehlende Kenntnisse bzgl. der Microsoft Virtualisierungsprodukte zurückzuführen. Selbstverständlich lassen sich OS/2-Gastsysteme mit einigen Einschränkungen betreiben. Wichtig ist m.E. nur, daß man den richtigen Maschinentyp definiert, also jenen welcher emulierte Geräte (z.B. die richtige Netzwerkkarte) bereitstellt und nicht die para-virtualisierten. Die grafische Oberfläche, wie auf Sigurds Bildern zu sehen, ist etwas sehr abgespeckt und verbirgt viele Möglichkeiten zur Konfiguration. Dann nutzt man entweder PowerShell oder SCCM zur Verwaltung.
Solange es nur um die Virtualisierung von OS/2-Gästen geht, würde ich jedoch besser Virtual PC 2007 SP1 verwenden, welches mit etwas Geschick auch unter Windows 10 noch zufriedenstellend laufen sollte, was jedoch zumindest das Deaktivieren von Hyper-V voraussetzt. Wem die Einrichtung zu aufwendig erscheint oder falls Hyper-V noch für andere Zwecke benötigt wird, kann es auch in einer Windows-VM unter Hyper-V installieren. Das funktioniert alles schon heute, ohne instabile und unzuverlässige Programme aus den angepriesenen kostenpflichtigen Beta-Test-Abonnements.
VirtualBox kann ich nur für den lokalen Testbetrieb empfehlen oder für Anwender mit geringen Anforderungen an die Netzwerkzuverlässigkeit.
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Beitragvon thorolf » Fr 28. Okt 2016, 18:00

ak120 hat geschrieben:Selbstverständlich lassen sich OS/2-Gastsysteme mit einigen Einschränkungen betreiben.

das ist ja bereits gesagt worden, das es vielleicht auch mit HyperV geht, lt. Sigurd läuft zumindest schonmal ein Vorinstallierter Container.

Was aber vermutlich fehlen wird, sind die OS/2-Gast-Erweiterungen, vielleicht funktionieren die vom VirtualPC, vielleicht bekommt man sogar welche von Microsoft, das wäre zu prüfen. Nur macht es ohne diese Erweiterungen ziemlich wenig Spaß.

VirtualBox kann ich nur für den lokalen Testbetrieb empfehlen oder für Anwender mit geringen Anforderungen an die Netzwerkzuverlässigkeit.

Das mag auf Deinen persönlichen Erfahrungen beruhen, meine sind da andere.

Zumindest was die Netzwerkprotokolle NetBIOS und TCP/IP anbelangt funktioniert das in VirtualBox seit mind. Version 4.2 völlig unaufgeregt, selbst zwischen einem virtualisierten Server und 10-15 virtuellen Clients.
Grüße,

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Beitragvon ak120 » Fr 28. Okt 2016, 18:55

thorolf hat geschrieben:Was aber vermutlich fehlen wird, sind die OS/2-Gast-Erweiterungen, vielleicht funktionieren die vom VirtualPC,

Nicht nur vermutlich, sondern ganz sicher. Die Additions von Virtual PC müssen auch vor einer Migration zu Hyper-V deaktiviert bzw. deinstalliert werden. Was funktioniert ist der gleiche Netzwerkadaptertyp, was aber nichts mit den Erweiterungen zu tun hat.

vielleicht bekommt man sogar welche von Microsoft, das wäre zu prüfen. Nur macht es ohne diese Erweiterungen ziemlich wenig Spaß.

Für nicht unterstützte Systeme wird es von Microsoft nichts geben. Da die Architektur aber recht offen ist, steht es natürlich jedem Drittanbieter frei eigene Lösungen zu implementieren. Und es ist nicht nur Theorie, sondern wurde auch schon für einige (exotische) Systeme getan.

... meine sind da andere.

Zumindest was die Netzwerkprotokolle NetBIOS und TCP/IP anbelangt funktioniert das in VirtualBox seit mind. Version 4.2 völlig unaufgeregt, selbst zwischen einem virtualisierten Server und 10-15 virtuellen Clients.


Gerade NetBIOS (ohne TCP) macht bei hohem Durchsatz massive (reproduzierbare) Probleme, hab es aber mit den letzten 5.1.x noch nicht wieder getestet. VirtualBox ist mehr für Entwickler gedacht, auch dort muß man viele Sachen über die Befehlszeile hinbiegen.
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Beitragvon R_Morgenstern » Sa 29. Okt 2016, 13:50

Eure weiteren Beiträge habe ich noch aufgefangen.

Danke!

Roland
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Beitragvon R_Morgenstern » Do 22. Dez 2016, 12:50

Frohe Weihnachten wünscht

Roland

Und Danke auch für die Hilfe. Ich habe von eCS 1.1 auf 2.1 aufgerüstet. Bin noch am Bauen. Später mehr.

Ciao!
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Beitragvon R_Morgenstern » Mi 25. Jan 2017, 14:42

Nun habe ich es endlich geschafft. Ich muß Euch ein bißchen von dem Ergebnis mitteilen.
Zufrieden bin ich nicht.

Auf einem 43 cm Bildschirm stellt sich die Sache in einem Fenster von nur 26 cm Diagonale dar.
Die Festplatten-Partitionen werden nicht erkannt. Meine heimliche Hoffnung war es, die flinke Suchfunktion der OS/2_eCS Systeme auf FAT32 Partitionen anzuwenden. (Als Rentner habe ich nicht die Zeit, bei einer Tasse Kaffee das Eintrudeln von Suchergebnissen abzuwarten.)
USB habe ich nicht eingerichtet, weil mir schien, daß die (englische) Bedienungsanleitung davon abrät.

Bis hierher die Frage an Euch: Ist das ein annehmbares Ergebnis? Habe ich nicht viel falsch gemacht?

Mit der Kommunikation zwischen den Systemen habe ich ein ernstes Problem. Z. B. habe ich das, was ich Euch hier skizziere, unter eCS zusammengestellt. Ich hatte mal mittels eines DVD-RAM-Mediums einige Dateien in eCS eingebracht und dachte mir, in der Gegenrichtung wird das ja auch so prima funktionieren. (Wenn ich bei Euch vorstellig werde, mache ich das unter Windows.) Nichts war es damit! Ich konnte den Text nicht aus eCS "herausbrechen". Dieses DVD-RAM-Medium hat UDF Format und wird von eCS als "0 Byte frei" erkannt. Hättet Ihr dazu einen Tipp?

Wenn ich nicht viel falsch gemacht habe, mag alles so bleiben, wie es ist. Ich möchte nicht viel Aufwand treiben, dazu fehlt mir die Zeit und der Elan (im Alter!).
Hinzufügen muß ich noch, daß meine Festplatte auf MBR basiert, daß ich das UEFI nicht modifiziert habe und daß die VirtualBox nicht im UEFI aktiviert ist. Solltet Ihr der Meinung sein, daß dies ernste Fehler sind, so laßt es mich bitte wissen! Dann gehe ich nochmal ran an die Sache.

Mit Gruß von
Roland
Zuletzt geändert von R_Morgenstern am Mi 25. Jan 2017, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon thorolf » Mi 25. Jan 2017, 20:21

R_Morgenstern hat geschrieben:Nun habe ich es endlich geschafft. Ich muß Euch ein bißchen von dem Ergebnis mitteilen.
Zufrieden bin ich nicht.

was hast Du geschafft, OS/2 nativ zu installieren oder in einer VM (was für eine)?

Auf einem 43 cm Bildschirm stellt sich die Sache in einem Fenster von nur 26 cm Diagonale dar.

Keine Ahnung was ein 43cm Bildschirm ist, vor allem wäre die Auflösung interessant.

Ansonsten "hört" sich das so an, als ob OS/2 im VGA-Modus mit 640x480 läuft, möglicherweise fehlt hier der Grafiktreiber um auf mind. 1024x768 für OS/2 zu kommen.

Die Festplatten-Partitionen werden nicht erkannt. Meine heimliche Hoffnung war es, die flinke Suchfunktion der OS/2_eCS Systeme auf FAT32 Partitionen anzuwenden.

FAT32 ist (besonders) unter OS/2 so ziemlich das langsamste was es gibt, bislang funktionieren die Treiber äußerst mittelmäßig.

Solltest Du hingegen davon sprechen das Du aus der OS/2-VM nicht auf die Platte des Hosts zugreifen kannst, dann ist das so gedacht und völlig korrekt, denn die VM kennt nur seine virtuelle(n) Platte(n).

Um vom Gast auf Inhalte des Hosts zugreifen zu könne, braucht es "virtuelle Ordner", die unter OS/2 i.d.R. nicht funktionieren, oder man muss die Dateinen über SMB freigeben und dann unter OS/2 einbinden.

Alternativ und besser hat man ein externes NAS o.ä. und teilt darüber seine Daten ...
Grüße,

Thorolf
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Beitragvon R_Morgenstern » Fr 27. Jan 2017, 18:34

Als Ergänzung:

Mit der cm-Angabe war die Bildschirm-Diagonale gemeint.

Meine Lösung: Virtuell mit VirtualBox von Oracle.

Die Auflösung ist 800x600x16777216. Wenn ich eine höhere Auflösung einstelle, ist der Mauszeiger nicht mehr zum Steuern zu gebrauchen. Er macht dann unberechenbare Bewegungen.


Mitteilung von

Roland
Zuletzt geändert von R_Morgenstern am Fr 27. Jan 2017, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ak120 » Fr 27. Jan 2017, 19:44

R_Morgenstern hat geschrieben:Als Ergänzung:

Mit der cm-Angabe war die Bildschirm-Diagonale gemeint.

Meine Lösung: Virtuell mit VirtualBox von Oracle.

Die Auflösung ist 800x600x16777216. Wenn ich eine höhere Auflösung einstelle, ist der Mauszeiger nicht mehr zum Steuern zu gebrauchen. Er macht dann unberechenbare Bewegungen.


Um welche Version von VirtualBox handelt es sich genau? Und welcher Maustreiber wird genutzt?
Falls es der Maustreiber aus den Gasterweiterungen sein sollte, dann diesen am besten gegen den ursprünglichen IBM-Maustreiber austauschen. Zur besseren Einschätzung würde ich noch die Funktion des Zeigers im DOS-, OS/2- und Win-OS/2-Gesamtbildschirm überprüfen. Ansonsten kann die Zeigergeschwindigkeit über das Maus-Objekt im Reiter "Zeitangaben" gedrosselt werden.
Zuletzt geändert von ak120 am Fr 27. Jan 2017, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon LotharS » Fr 27. Jan 2017, 21:52

R_Morgenstern hat geschrieben: Wenn ich eine höhere Auflösung einstelle, ist der Mauszeiger nicht mehr zum Steuern zu gebrauchen. Er macht dann unberechenbare Bewegungen.

So viel kann ich ebenfalls bestätigen, bis - ja bis endlich die Gasterweiterungen in der frischen VM installiert waren und der Maustreiber daraus gegen den ursprünglichen ausgetauscht wurde, jedenfalls so auf meinem T430. Fürs Installieren von eCS in der VM war Geduld angesagt, bis ich hauptsächlich zur Tastatur griff und präzise und relativ zügig das Nötigste erstmal drauf hatte. Mit den Gasterweiterungen danach lief die Maus wie Schnürchen exakt und nahtlos quer über den ganzen Schirm. Die zuckende Maus war also kein Dauerzustand im laufenden Betrieb der VM.
Auf meinem Desktop-Monitor ("nur" 1440x900 Win-Host, 1024x768 eCS-VM mit Snap) war auch beim eCS-Installieren die Maus zielsicher genug.
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Beitragvon R_Morgenstern » So 29. Jan 2017, 15:02

Danke für die Hilfe!

Die Version von VirtualBox: 5.1.14

Die Bildschirmauflösung: 800x600x16777216

Mit "Kommunikation zwischen den Systemen" habe ich gemeint, daß ich eine Textdatei, die ich unter virtual eCS erstellt habe, unter Windows 10 weiterverwenden möchte.

Mir geht es bei meinen Bemühungen darum, einen gangbaren Weg zu finden. Wenn z. B. FAT32 langsam ist, soll mich das nicht stören. Hauptsache, es funktioniert. Für eine optimale Lösung reichen meine Fähigkeiten in der "Computeristik" nicht aus.

Und noch eine Frage! Was sind die Gasterweiterungen? Steht darüber etwas in der (englischen) Bedienungsanleitung?

Noch eine: Trifft es überhaupt zu, daß USB in VirtualBox nicht funktioniert? Im Fenster VirtualBox Manager ist ein USB-Controller OHCI genannt.

(Ein komisches Erlebnis: Mit dem Begriff HOST hatte ich manchmal Schwierigkeiten, bis ich dieser Tage im Wörterbuch nachgeschlagen habe. Meinen slowakischen Freunden wird es ebenso ergangen sein. In ihrer Sprache ist HOST der Gast.)


Mit Gruß von

Roland
Zuletzt geändert von R_Morgenstern am So 29. Jan 2017, 15:07, insgesamt 1-mal geändert.

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