Virtuelle Festplatte formatieren?

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LotharS
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Re: Virtuelle Festplatte formatieren?

Beitragvon LotharS » So 29. Jan 2017, 19:24

Ich fange mal von hinten an :)

Respekt vor jedem Drittsprachler, aber die ligua franca im Computerbereich ist längst Englisch. Und da ist "Host" der freundliche GastGeber (und kürzer zu tippen). :)
Auch die Benutzerdokumentation ist da keine Ausnahme, also auch das Thema Gasterweiterungen, herunterzuladen hier (das Paket mit auf dem Host zu installieren, und später im Gast je nach BS. Das weitere Vorgehen müsste ich jetzt aus dem Handbuch abtippen oder gruselig übersetzen, das lasse ich lieber ;)

FAT32 ist nicht nur nicht schnell, sondern hilft Dir auch nicht schon zum Datenaustausch aus/in die virtuelle Maschine. Denn die VM ist eine eigene Rechnerkiste - nur ohne Kiste -, Host und Gast sind plattenlogisch einander "fremd" und kommunizieren außer durch die o.e. Gasterweiterungen höchstens übers Netz miteinander. Das heißt, auf den Win-Host gehört am besten NTFS, auf die eCS-VM am besten JFS (m.E., die Meinungen mögen variieren).

Wenn Du nur Texte übertragen möchtest, ginge das schon ganz einfach per Copy&Paste über die Gemeinsame Zwischenablage (sollte in VBox "bidirektional" angewählt sein). Als Ersatz für nicht-unterstützte "Gemeinsame Ordner" bräuchte man "Netdrive & FTP" (das Samba aus eCS tut nicht mehr mit Win10), als Stichwort, mehr dazu findet sich übers Forum verteilt. :)

Klar geht in der eCS-VM auch USB, bei mir am liebsten mit Lars' Treibern. Allerdings bislang "nur" bis USB2. Im VBox-Manager genügt es, einen leeren "USB-Filter" anzulegen und zu aktivieren. Nur fürs Installieren der VM von einem USB-Medium war eCS wohl nicht so recht vorbereitet (?, das soll sich mit ArcaOS wohl bessern?), deshalb lässt man's erstmal weg, bevor es ein Problem gibt, und installiert die Treiber nach.

Mein Tipp: Ich würde mich sofort mit den Gasterweiterungen befassen, dann den eCS-Bildschirm auf 1024x768 einstellen - der Snap-Treiber war zur VM hoffentlich gewählt -, danach mal schauen wie's läuft. Die unvermeidliche Feinarbeit der Nachinstallationen und Updates - oder gar vorab "vernünftig" Neuaufsetzen - mag hinterher folgen.
Zuletzt geändert von LotharS am So 29. Jan 2017, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
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ak120
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Beitragvon ak120 » So 29. Jan 2017, 19:31

R_Morgenstern hat geschrieben:Die Version von VirtualBox: 5.1.14

Die Bildschirmauflösung: 800x600x16777216

Letztendlich ist die maximal wählbare Auflösung von mehreren Faktoren abhängig. Der Bildschirmauflösung der primären Anzeige des Wirtssystems (das steht wohl nicht im Handbuch), dem zugewiesenen Grafikspeicher und den unter OS/2 verwendeten Grafiktreibern.
Mit "Kommunikation zwischen den Systemen" habe ich gemeint, daß ich eine Textdatei, die ich unter virtual eCS erstellt habe, unter Windows 10 weiterverwenden möchte.

Textdatei ist ein sehr weitgefasster Begriff. Hier müßte man schon zumindest unterscheiden nach der Zeichenkodierung. Gute Texteditoren unter Windows sollten keine Probleme mit der von OS/2-Standardzeichenumsetztabelle haben. Der Austausch dieser Dateien wäre am einfachsten über eine Netzwerkfreigabe oder alternativ über eine zusätzliche virtuelle VHD-Platteneinheit mit FAT möglich. VHD-Abbilder lassen sich einfach unter neueren Windows-Versionen einbinden. Unter XP/Vista benötigt man entweder die Funktion aus VS2005 oder ein Programm von Drittanbietern. Da viele Anwender die Windows-NT-Netzwerkeinrichtung und Anpassung an das OS/2-Umfeld aus unterschiedlichen Gründen meiden wollen, wäre in dem Fall der umgekehrte Weg u.U. einfacher. Also der Zugriff vom Wirtssystem auf eine Freigabe des Gastes, wenn selbst dieses noch zu kompliziert erscheint, sollte einfach sein Gast-Datenverzeichnis per FTP bereitstellen. Zu beachten ist dann allerdings, daß die Textdateien binär übertragen werden sollten.

Mir geht es bei meinen Bemühungen darum, einen gangbaren Weg zu finden. Wenn z. B. FAT32 langsam ist, soll mich das nicht stören. Hauptsache, es funktioniert. Für eine optimale Lösung reichen meine Fähigkeiten in der "Computeristik" nicht aus.

FAT32 ist in virtuellen Umgebungen mit OS/2 vollkommen überflüssig. Mir fällt kein praktischer Einsatzzweck ein.

Und noch eine Frage! Was sind die Gasterweiterungen? Steht darüber etwas in der (englischen) Bedienungsanleitung?

Ja, das Kapitel 4 ist dieser Thematik gewidmet.

Noch eine: Trifft es überhaupt zu, daß USB in VirtualBox nicht funktioniert? Im Fenster VirtualBox Manager ist ein USB-Controller OHCI genannt.

Das liegt an der fehlenden Installation des Oracle VM VirtualBox Extension Pack (gibt es unter https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads). Um es kurz zu machen, ohne die PUEL-Komponenten wird nur OHCI USB 1.1 emuliert.

(Ein komisches Erlebnis: Mit dem Begriff HOST hatte ich manchmal Schwierigkeiten, bis ich dieser Tage im Wörterbuch nachgeschlagen habe. Meinen slowakischen Freunden wird es ebenso ergangen sein. In ihrer Sprache ist HOST der Gast.)

Nicht ganz, dort schreibt man "hosť", im tschechischen wäre es dann wirklich "host" für Gast. Da hat man bei der Erfindung dieser Sprachen vor über 150 Jahren wohl die Rechnung ohne den Wirt (hostiteľ) gemacht.
Szia.
R_Morgenstern
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Beitragvon R_Morgenstern » Mo 30. Jan 2017, 11:39

Entschuldigt bitte eine überflüssige Frage!

Habe im Internet "Gasterweiterungen" gefunden. Jetzt habe ich erst mal Arbeit.


Roland
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Beitragvon R_Morgenstern » Mo 30. Jan 2017, 14:34

Im Internet habe ich die notwendige Information zu den Gasterweiterungen gefunden. Aber die Datei VBoxGuestAdditions_x.x.x.iso leider nicht (gesucht mit Stichwort "vboxguestadditions*.iso") Woran kann es denn nun noch hängen? (Versteht sich, ich war auf der Oracle-Seite.)

Mitteilung von
Roland
Zuletzt geändert von R_Morgenstern am Mo 30. Jan 2017, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ARoederer » Mo 30. Jan 2017, 14:57

Moin

Bei laufender VM - Im Menü der VM - Geräte / Gasterweiterungen einlegen.

Andreas
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Beitragvon LotharS » Mo 30. Jan 2017, 17:24

In ganz kleinen Schritten: :)
1) die Gasterweiterungen auf den Win-Host laden (bzw. immer mit Versions-Nr passend zur VBox-Basisversion)
2) bei zuvor installierter VBox Doppelklick auf das soeben heruntergeladene "extension pack". Zunächst öffnet sich ein Fenster mit Lizenzinformationen, diese ganz lesen - oder notfalls auch ohne Brille einfach ganz herunterscrollen ;) - und bestätigen. Dann werden einige spezielle Treiber auf den Host installiert (immer bestätigen). Wenn fertig:
3) In die eCS-VM wechseln oder hochfahren; das Menü ganz oben gehört VBox, dort "Geräte - Gasterweiterungen einlegen" klicken.
4) Die Gasterweiterungen liegen jetzt in einem Laufwerk, für das eCS den Buchstaben fürs CD-Laufwerk vergibt, sagen wir D: (oder höher, je nachdem). In dieses Laufwerk wechseln, darunter ins Verzeichnis "OS2". Darin liegt eine Datei "readme.txt" und deren Anweisungen genau befolgen (evtl mit Ausnahme der libc*-dll's sofern neuere davon bereits installiert waren).
5) eCS in der VM neu starten. Fertig.
Zuletzt geändert von LotharS am Mo 30. Jan 2017, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon MarcSenn » Mo 30. Jan 2017, 21:46

Ach die normale Maus nehmen nicht die von amouse bei der Virtuellen installation installieren den hast kein Problem mit der Maus, nach der Installation den unter dem Virtuellen eCS amous installieren und es läuft den auch wunderbar. ;-) eCS 2.2b2

USB aktiviert in der eCS Installation, Hänger beim zweiten Install schritt, ohne usb, Läuft wunderbar Durch.

Ach auch ein Problem wenn der MS Virtualisierer Aktiv ist, Läuft VBox und VMware nicht mehr(zeigt nur noch 32 bit an)

------

Manchmal schon Auswirkung auf die vbox wenn ich real eine AMD Rechner wo alles von amd ist, hab bringe ich kein MacOSx zu laufen in der VBOX, wenn man real intel Hardware hat läuft es Durch in der VBox. ;-)
Asus M5A99FX UEFI und GPT,8Core 4.2Ghz,16GB,Windows 10 ent 1703,Firefox 55a1,Thunderbird 55a1,LibreOffice 5.3x64/5.4a0x64, Radeon HD7770,HDs 1x3tb,1x2TB,ex1x5TB, SSD 260/480/500gb,Bluray Brenner, Es Kracht mit PowerDVD16 Ultra und der Z506 mit SB Z.
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Beitragvon R_Morgenstern » Di 31. Jan 2017, 11:14

Danke für die Hilfe! Ihr kümmert Euch rührend um mich.

Ich muß auch mal kleine Schritte machen. Ich denke, daß die Gasterweiterungen die Datei VBoxGuestAdditions_x.x.x.iso sind. Diese Datei ist weder auf der Oracle-Seite noch in Windows 10, Partition C, zu finden. (Ich habe * als Wildcard für _x.x.x. eingesetzt.) Also habe ich keine Gasterweiterungen.

Ciao!
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Rexfahrer
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Beitragvon Rexfahrer » Di 31. Jan 2017, 12:37

Die Datei heißt VBoxGuestAdditions.iso und sollte sich, ohne dass man noch irgendwas nachinstallieren muss, im Haupt-Verzeichnis von VirtualBox (bei mir "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox") befinden. Wie Andreas schon schrieb kann man die ISO aber auch über das Menü der virtuellen Maschine unter "Geräte" -> "Gasterweiterungen einlegen" einbinden.

Gruß, Laurenz
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Beitragvon LotharS » Di 31. Jan 2017, 13:30

R_Morgenstern hat geschrieben:Ich denke, daß die Gasterweiterungen die Datei VBoxGuestAdditions_x.x.x.iso sind.

Jaja, schon recht (ohne "_x.x.x"). Dieser *.iso-"Datenträger", der die Gasterweiterungen enthält, steckt mit im extensionpack, welches versioniert ist. Manche nennen auch salopp das extensionpack schon "Gasterweiterungen", was ja auch ihr Zweck ist.

Wenn Du nun wirklich _tust_, was Dir laufend geraten wird, dann würdest Du _hinterher_ diese iso-Datei im VBox-Manager von selbst im "optischen Laufwerk" unter "Massenspeicher" eingelegt vorfinden und wieder entfernen können. Aber das allein ist ja nicht entscheidend, sondern die zuvor beschriebenen Prozeduren.
Wobei ich immer angenommen habe, dass Du neben der virtuellen Festplatte auch ein solches unter dem (vermutlich) IDE-Controller vorgesehen hast, sonst hole es bitte nach. Selbst wenn Dein Rechner nicht einmal physisch ein CD-Laufwerk besitzen sollte.
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Beitragvon R_Morgenstern » Di 31. Jan 2017, 17:14

Hier kommt eine schöne Bestandsaufnahme, hoffentlich gefällt sie Euch!

VirtualBox v 5.1.14
VM VirtualBox Manager
Menü Datei: Keine Option Geräte
Menü Maschine: Keine Option Geräte


Windows 10, Partition C:
Programme\Oracle\VirtualBox\VBoxGuestAdditions.iso
Programme\Oracle\VirtualBox\ExtensionPacks\Oracle_VM_VirtualBox_ExtensionPack\win.86\ . . . . (keine Datei, die wie Gasterweiterung aussieht)


Massenspeicher
Controller: IDE
Primärer Master: eComStationX.vdi
Sekundärer Master: [DVD] Hostlaufwerk K:


Machts gut!

Roland
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Beitragvon R_Morgenstern » Di 31. Jan 2017, 17:27

Hier kommt ein Nachschlag.

Ich habe die Option Geräte gefunden.

Bin halt bißchen langsam.

Roland
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Beitragvon efbe » Di 31. Jan 2017, 20:21

R_Morgenstern hat geschrieben:Hier kommt ein Nachschlag.

Ich habe die Option Geräte gefunden.

Bin halt bißchen langsam.

Roland

Das ist nicht schlimm, ich werde auch schon wieder langsamer...
Die Gasterweiterungen kannst du ganz einfach einlegen, ohne die *.iso anzufassen:
VM (ecs) starten, oben im Menü Geräte den letzten Punkt 'Gasterweiterungen einlegen' auswählen, und schon sollten sie in der VM zur Installation / kopieren bereit stehen. Dabei wird automatisch die Zuordnung VM DVD zu HostDVDlaufwerk aufgehoben, die laut deiner Ausgabe oben gesetzt ist.
CU/2
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Beitragvon LotharS » Di 31. Jan 2017, 22:00

R_Morgenstern hat geschrieben:Programme\Oracle\VirtualBox\VBoxGuestAdditions.iso
Programme\Oracle\VirtualBox\ExtensionPacks\Oracle_VM_VirtualBox_ExtensionPack\win.86\ . . . . (keine Datei, die wie Gasterweiterung aussieht)

In der ersten Zeile lese ich "...GuestAdditions...". Da sind sie also, auf diesen "Datenträger gebrannt" gewesen und beim Installieren von VBox dorthin geschoben. Die zweite Zeile bezieht sich auf Dll's aud sonstiges für das _Host_-System, sozusagen die "Host-Steckdose" für die Gast-Gasterweiterungs-Module. Alles perfekt, so weit :D

Ich habe die Option Geräte gefunden.

Gut so, das ist ein "Menüpunkt", den man anklicken kann und hier auch tun sollte, wonach man in unserem Projekt auf den untersten Unter-Menüpunkt "Gasterweiterungen einlegen..." klicken sollte, schon mehrfach erzählt. Dann sieht es scheinbar so aus, als wenn gar nicht passiert wäre.
ABER im Ordner 'Lokales System -> Laufwerke' gibt es mit Sicherheit ein Symbol, das wie eine CD-Scheibe aussieht, nämlich das von VBox gelieferte virtuelle "optische Laufwerk". Doppelklick darauf öffnet jetzt weitere Ordner, vor allem brauchen wir den 'OS2'. Nach Doppelklick auf diesen sieht man nun 14 einzelne Dateien, vor allem zuerst die 'readme.txt' zum Studium und genauem Befolgen was darin erzählt wird *). Danach und Neustart kann eigentlich nicht mehr passieren :)

Im VBox-Manager liegt statt 'Hostlaufwerk K' die Vbox...ISO-Datei im Massenspeicher. Das lässt sich hinterher wieder zurück-ändern.

*) _Nur_ so lange noch keine Gasterweiterungs-Dateien in der VM installiert waren, lassen sich diese ohne weiteres an ihre vorgesehenen Ziele kopieren, ohne zuvor per Alt+F1 auf Kommandozeile zu booten. Andernfalls wäre, z.B bei Updates, das Hintergrund-Programm 'vboxservice.exe' gesperrt, was man irgendwie umgehen muss. Der Neustart am Schluss ist immer nötig.

Ich hoffe, das war nicht zu "schnell", und mehr fällt mir eigentlich nicht mehr ein ;)
Zuletzt geändert von LotharS am Di 31. Jan 2017, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon LotharS » Mi 1. Feb 2017, 10:21

LotharS hat geschrieben:Manche nennen auch salopp das extensionpack schon "Gasterweiterungen", was ja auch ihr Zweck ist.

OOps, anscheinend bin ich da einer der wenigen, sorry für meinen Unfug :oops:
Das extensionpack liefert bloß Nicht-Open-Source Module (deshalb auch die eigenen Lizenzinformationen), dienen aber natürlich auch dem Gastsystem (USB, Netzwerk), und sollte tunlichst ebenfalls installiert werden. Sind also auch irgendwie "Erweiterungen" - allerdings andere: für den Host. Die "Gast-Erweiterungen" selbst (dh. die VBoxGuestAdditions.iso) kommen schon mit VBox daher und landen folglich in deren Installationsverzeichnis, um sie später in den Gast zu laden.

Ok, so viel zum Hintergrund; das Manual hatte ich Jahre nicht mehr genauer analysiert. ;)
Nur, nach der *.iso hatte ich noch nie meinen Rechner abgesucht, sondern die simpel mit dem Menü "Geräte - Gasterweiterungen einlegen" eingehängt usw. Praxis ist, wenn's trotz Theorie(un)kenntnis funktioniert :ugeek:
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Beitragvon R_Morgenstern » Mi 1. Feb 2017, 13:36

Danke! Jetzt habe ich "Brot".
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Beitragvon R_Morgenstern » Mo 20. Feb 2017, 15:44

Zitat LotharS:
"ABER im Ordner 'Lokales System -> Laufwerke' gibt es mit Sicherheit ein Symbol, das wie eine CD-Scheibe aussieht, nämlich das von VBox gelieferte virtuelle "optische Laufwerk"."

Dazu meldet sich Roland.

Mit diesem Laufwerk bin ich leider nicht beschert worden. Irgendwo ist da noch ein Haken. Verdächtig ist, daß sich die Option Gasterweiterungen einlegen nicht ausgraut. An anderer Stelle bekam ich eine Fehlermeldung, ungefähr so: Diese Gasterweiterungen für mein System nicht geignet; Ext_Pack noch einmal installieren! Habe ich gemacht; keine Beseitigung des Fehlers. (VirtualBox und Ext_Pack sind übereistimmend v 5.1.14)

Da hier schon einmal Zweifel angemeldet worden waren hinsichtlich der Virtualisierungs-Tauglichkeit meines Rechners, füge ich ein Zitat von meinem Computerhändler ein. Weil ich zur Bedingung gemacht hatte, daß der Rechner auch SLAT können soll, bekam ich von ihm eine ganze Auflistung. Das Interesse des Laien schien er als Mißtrauen aufzufassen.
<<< Second Level Address Translation (SLAT), Intel Virtualisierungstechnik (VT-x), Intel Directed-I/O-Virtualisierungstechnik (VT-d) und Intel VT-x mit Extended Page Tables (EPT) wird von der CPU unterstützt. >>>
(Den Computer habe ich im Mai vorigen Jahres gekauft.)

Ich habe mir vorgenommen, das UEFI auf Vordermann zu bringen. Es hat mindestens 2 Mängel.
- Eine virtuelle Maschine zu aktivieren, ist nicht möglich (nur Festplatte und DVD-Laufwerk).
- Die Option UEFI:HL-DT-... gibt es nicht (diese Bemerkung im Hinblick auf einer künftige Installation von Windows 10 Pro auf UEFI-Basis. Jetzt "stehe" ich noch auf MBR)
(UEFI v H110M – HDV P1.40)

Pl 1.5 zip habe ich runtergeladen. Das Eingangstor zu dieser Firmware-Prozedur ist, vermute ich, "Press F6 for Instant Flash". Liege ich richtig? (Mich wundert, daß dieser kleine Sprung von 1.4 auf 1.5 die von mir genannten beiden Mängel beheben soll. Muß ich ganz woanders suchen?)

Einen kleinen Erfolg kann ich immerhin verbuchen. Im Computer Senioren Klub arbeiten wir an Lang-Tastaturen. Dabei machte ich eine bahnbrechende Entdeckung: Auf der rechten Seite hat die Tastatur doch tatsächlich noch eine STRG Taste. Mein eigener Rechner hängt an einer Kurz-Tastatur. Mit der konnte ich die wundersame Taste "STRG-Rechts" nie und nimmer finden.

Machts gut!
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Beitragvon R_Morgenstern » Fr 24. Feb 2017, 14:38

Leute,

da habe ich wohl eine unglückliche Schlußformel hingesetzt ("Machts gut!")

Mein Beitrag war ein Hilfe-Ersuchen. Lest bitte nochmal!
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Beitragvon R_Morgenstern » Fr 24. Feb 2017, 17:06

Ich komme nochmal. Mit einer schrecklichen Vermutung:


Mir kommt das so vor, als würde sich das UEFI nicht jedem Nutzer im vollen Ornat zeigen. Sondern daß je nach Konzept der Festplatten-Organisation einige Optionen ausgeblendet sein können. Und da ich ein armseliger MBR-Hopper bin, kann ich also z. B. keine virtuelle Maschine aktivieren.


Was haltet Ihr davon?
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Beitragvon ehtron » Fr 24. Feb 2017, 17:23

Hi :)
was bitte hast die virtuelle maschine mit der realen maschine zu tun?
es muss nur vt-x oder amd-v im bios / firmware aktiviert sein..

die virtuelle maschine hat ganz und garnichts mit deinem realen rechner zu tun.. emuliert einen komplett eigenen rechner per software.
vbox eine vdi anlegen, die virtuelle mit der os/2 installations cd booten und die angelegte genau so formatieren als wenn es eine reale platte wäre und installieren.
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Beitragvon LotharS » Mo 27. Feb 2017, 11:59

R_Morgenstern hat geschrieben:Mir kommt das so vor, als würde sich das UEFI nicht jedem Nutzer im vollen Ornat zeigen. Sondern daß je nach Konzept der Festplatten-Organisation einige Optionen ausgeblendet sein können. Und da ich ein armseliger MBR-Hopper bin, kann ich also z. B. keine virtuelle Maschine aktivieren.
Was haltet Ihr davon?

Von dieser Vermutung: Nix.

Aber wenn Deine Info von weiter oben zutrifft
(UEFI v H110M – HDV P1.40)
:
Im Manual (von wann???) zum Mainboard finde ich - nur hier aus der Ferne - keinen Eintrag "VT-x". VT-d (allein) hilft nicht weiter.
Dein Händler hat Dir viel zur CPU (welche genau?) erzählt, das mag ja alles stimmen. Eigentlich hängt es sonst von der CPU ab, ob sich im BIOS VT-x aktivieren lässt oder nicht. Immer irgendwo unter den "Erweitert/Advanced"-Optionen einstellbar, manchmal sogar unter "Security". Und natürlich vom Mainboard/BIOS auch.

Im Netz sehe ich ähnliche Fragen zum Thema ASRock&VT-x, die enden anscheinend alle im Nichts - bzw. Austausch von Mainboard oder CPU - oder Resignation?

P.S.: Betrifft Strg rechts. Google hilft manchmal bereits beim Antippen...
Zuletzt geändert von LotharS am Mo 27. Feb 2017, 12:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon R_Morgenstern » Mo 27. Feb 2017, 16:02

Danke für die Hilfe!

Ich habe die "neue CD im Ordner Laufwerke" erst heute identifiziert. Bei mir ist es die vorhandene S; sie hat einen neuen Inhalt.

Jetzt arbeite ich erstmal die readme ab. Soll heißen: Jetzt habe ich erstmal Brot.
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Beitragvon LotharS » Mo 27. Feb 2017, 21:36

R_Morgenstern hat geschrieben:Ich habe die "neue CD im Ordner Laufwerke" erst heute identifiziert. Bei mir ist es die vorhandene S

hatte ich mir doch gedacht. :) Der Buchstabe 'S' stammt noch von der eCS-Installation, festgelegt durch 'RESERVEDRIVELETTER=R' in der config.sys. Das läßt sich ja nach Vorliebe ändern (+ reboot).

Außerdem tippe ich danach, dass die Eigenschaft 'VT-x' der CPU ohne weiteres Zutun im BIOS durchgereicht wird(?), wenn nur diese Option im VBox-Manager angewählt ist; hoffe es jedenfalls, denn das Starten des eCS-Gast hätte sonst Schwierigkeiten (bzw. würden andere User im weiten Netz zuhauf jammern). Offensichtlich sieht alles gut aus zum Weitermachen. :D
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Beitragvon R_Morgenstern » Mo 6. Mär 2017, 15:23

eCS 2.1 virtuell steht nun.

Dank Eurer Hilfe habe ich nun mein OS/2_eCS wieder. Da ich jetzt doch ein bißchen Durchblick gewonnen habe, gehe ich Eure Hilfebeiträge noch einmal durch. Daraus wird sich wohl noch die eine oder andere nützliche Ergänzung ergeben.

(Nach langer Zeit wieder mal auf der Befehlszeile sein: Es war 'ne Sahne.)

Kommt gut in den Frühling!

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