JFS in Linux

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ThomasOF
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JFS in Linux

Beitragvon ThomasOF » Mi 11. Jan 2017, 19:47

Hallo,

ich habe beim Parallelinstallieren eCS/Linux mein Linux auf eine JFS-formatierte Partition installiert damit ich von eCS darauf zugreifen kann. Das funktioniert bei der Linux-Installation von CD. Beim Online-Update nach der Linux-Installation will das Linux seinen Boot-Manager aber nicht mehr in eine JFS-Partition installieren. Hat JFS irgendwelche Eigenschaften die nicht zu Linux passen? Wie kann man den Datenaustausch Linux/OS2 besser organisieren? Mir würde zum Beispiel gut gefallen wenn Linux und eCS auf dasselbe Home-Verzeichnis zugreifen. Dann könnte man auch für Firefox/Thunderbird unter eCS und Linux auf denselben Datenbestand zugreifen.

Ich weiß dass alle Systeme mit FAT32 zurechtkommen aber das scheint mir trotzdem kein so guter Weg zu sein.

Thomas
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ARoederer
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Beitragvon ARoederer » Mi 11. Jan 2017, 21:38

Moin

Der wichtigste Punkt: JFS/2 != JFS(Linux)

Linux lässt sich nicht auf einer JFS/2 Partition installieren und funktioniert auch mit JFS(Linux) nicht besonders gut.

Warum willst Du den Linux Bootmanager in eine JFS/2 Partition installieren.
Wenn du den OS/2 BM verwenden willst, um Linux zu booten, gehört der in die Linux Bootpartition.

FAT32 ist noch immer das FS für Datenaustausch. Alle anderen Kombinationen sorgen in der Praxis für mehr Probleme.

Andreas
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Beitragvon Batchheizer » Do 12. Jan 2017, 09:22

Auf meinem PC kann ich Ubuntu 16 und eCS starten und benutze eine gemeinsame Datenpartition in JFS. Das finde ich sehr praktisch. Das Mozilla-Home-Verzeichnis habe ich wegen der stark unterschiedlichen Versionen nicht synchronisiert. Es hat mir gereicht, das FF-Sync mir meine Lesezeichen durcheinander gewühlt hat.

Die Einrichtung gelang mit Hilfe aus diesem Forum.
http://www.os2.org/viewtopic.php?f=2&t=1053&p=7125&hilit=JFS#p7125

Einziges seltenes Problem: Wenn unter eCS ein harten Neustart erforderlich ist und damit das JFS-Dateisystem "unsauber" ist, muss ich erst eCS starten, um durch den CHKDSK im Boot-Prozess das Problem zu beheben.

Fazit: Eine gemeinsame JFS-Datenpartition läuft schnell und gut und ohne größere Probleme.
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Beitragvon ak120 » Fr 27. Jan 2017, 14:35

ARoederer hat geschrieben:Moin

Der wichtigste Punkt: JFS/2 != JFS(Linux)

Linux lässt sich nicht auf einer JFS/2 Partition installieren und funktioniert auch mit JFS(Linux) nicht besonders gut.

Das stimmt so leider nicht ganz.

Warum willst Du den Linux Bootmanager in eine JFS/2 Partition installieren.
Wenn du den OS/2 BM verwenden willst, um Linux zu booten, gehört der in die Linux Bootpartition.

FAT32 ist noch immer das FS für Datenaustausch. Alle anderen Kombinationen sorgen in der Praxis für mehr Probleme.

FAT32 unter OS/2 ist eine mittlere Katastrophe. Am zuverlässigsten wäre die Verwendung von HPFS, welches sowohl vom Linux-Kernel als auch von OS/2 unterstützt wird. Die neueren Kernel bieten auch FSTRIM-Unterstützung, siehe:
http://git.kernel.org/cgit/linux/kernel/git/torvalds/linux.git/commit/?id=a27b5b97d6fe91f55058ad8ac28a8768700201ab (nur falls jemand SSD verwenden möchte)

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