ArcaOS 5.0 in VirtualBox

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Prof. Knox
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Re: ArcaOS 5.0 in VirtualBox

Beitragvon Prof. Knox » Sa 5. Aug 2017, 21:46

Hallo Leute/2,

vielen Dank für die Hinweise. Mein Mac hat 2560 x 1600, also 8:5. Es käme z.B. 1280 x 800 oder 1440 x 900 oder so mit Panorama in Frage. Aber ich müßte dann die Prozente von Hand immer anpassen wenn der Bildschirm wechselt. Ist das tatsächlich so? Das Seitenverhältnis kann man ja sowieso nicht "wegskalieren". Es bleibt dann oben oder seitlich noch ein Streifen. Aber das Anpassen von Hand scheint mir recht nervig. Wie seht ihr das?

Zur Zeit nehme ich Parallels, das macht ein solches Skalieren automatisch. Allerdings kann das keinen Bootmanager ertragen. Dazu läßt sich das Image nur mit abartigem Aufwand unter Win nutzen.

Wenn VMWare keinen Sound kann, scheidet es auch aus. Tja, offenbar gibt es keine optimale Lösung. Vielleicht können wir in Köln mal philosophieren.
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LotharS
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Beitragvon LotharS » So 6. Aug 2017, 09:43

Nach einiger vergeblicher oder zumindest unbefriedigender Fummelei hatte ich seinerzeit jegliche Skalierungsversuche für meine eCS-VM aufgegeben. Trotzdem lebe ich (naja) ganz gut mit meiner 1024x768-Auflösung für den Gast, eingerahmt von Icons meines Win10-Host... Auch eine Art von "Vielseitigkeit" ;) ArcaOS-VM ebenso.
Übrigens soll diese Einschränkung auf OS/2 selbst beruhen, ein Satz dazu im VBox-User-Manual in Kap. 14.2 ganz unten.
Nebenbei: meine Linux-VM läßt sich hingegen beliebig dehnen und stauchen.
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Prof. Knox
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Beitragvon Prof. Knox » Mo 7. Aug 2017, 09:54

Hallo/2,

das Aufziehen einer OS/2-Fensters klappt unter Parallels auch nicht. Aber beim Umschalten in den Vollbildmodus skaliert der Host entsprechend. Das OS/2 bekommt davon nichts mit. Es ist also ähnlich wie die Prozentbastelei in vBox, nur eben automatisch. Da ich sowieso Vollbild bevorzuge (sieht "echter" aus) würde mir das reichen.

Da ich jetzt einmal dabei bin, gleich noch weitere Fragen:

1. Hier wurde viel diskutiert wie der Festplattenadapter zu nutzen sei. Macht es in einer virtuellen Maschine eigentlich einen Unterschied ob ich IDE oder sonst was benutze?
2. Brauche ich in der Box eigentlich APM oder ACPI? ACPI sicher für mehr als einem Prozessor. Aber bringt das real irgendwas?
3. Welche Parameter braucht eigentlich Sound in der vBox? Hier ist mein SB16 "ohne" verdächtig still.
4. Ist es möglich den smb-Client der Arche auch in eCS zu nutzen? Dieser kommt erstmals mit meinen Macfreigaben klar.

Es werden sicher noch mehr Fragen kommen. Aber erst einmal vielen Dank für Hinweise.
Zuletzt geändert von Prof. Knox am Mo 7. Aug 2017, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon LotharS » Mo 7. Aug 2017, 13:13

Prof. Knox hat geschrieben:1. Hier wurde viel diskutiert wie der Festplattenadapter zu nutzen sei. Macht es in einer virtuellen Maschine eigentlich einen Unterschied ob ich IDE oder sonst was benutze?

Ich rede nur von meinen eigenen Erfahrungen. Andere haben sicher mehr probiert oder gelegentlich darüber gelesen.

Vorweg: Im Preboot habe ich die "advanced" Variante gewählt, und dort "moderne Hardware" (statt "virtuelle"), damit der SMP-Kernel mitsamt ACPI aufgespielt wird (siehe auch 2.). Und erstmal alles mit USB weggelassen, die Maus als "PS/2" definiert, danach konnte ich wenigstens mit ihr "zielen"; die Gasterweiterungen kommen später sowieso mit eigenem Maustreiber. USB lässt sich auch während der eigentlichen Installation (oder nachträglich) einspielen.

Als Festplattencontroller in VBox hatte ich SATA gewählt, was danach schon im Preboot den AHCI-Treiber erfordert. Natürlich geht auch IDE (dann zunächst ohne AHCI), nachträglich ändern lässt es sich ja immer (wie hier mit meiner eCS-VM geschehen, AHCI muss in config.sys nur _vor_ Dani liegen). Ferner soll SCSI eine funktionierende Option sein, hab's nicht ausprobiert.
Das optische Lw habe ich bei IDE belassen, damit ich in der VM auch Audio-CDs hören kann, mit "passthru" in VBox).
Was nun alles um wieviel Mikrosekunden schneller ist oder nicht, habe ich für meine bescheidenen Zwecke nicht erforscht

2. Brauche ich in der Box eigentlich APM oder ACPI? ACPI sicher für mehr als einem Prozessor. Aber bringt das real irgendwas?

Inwieweit oder ob überhaupt die Schlummerfunktion dann damit funktioniert, weiß ich nicht. Seit AN-ACPI-Treibern schaltet sich aber die VM bei "Shutdown only" wenigstens wirklich aus.

3. Welche Parameter braucht eigentlich Sound in der vBox? Hier ist mein SB16 "ohne" verdächtig still.

SB16 "ohne" ist schon korrekt. Man muss nur den richtigen Trick finden: In _diesem_ Thread nach "Soundblaster" oder "minstall" suchen...

4. Ist es möglich den smb-Client der Arche auch in eCS zu nutzen? Dieser kommt erstmals mit meinen Macfreigaben klar.

Stellt sich zunächst die Frage, ob das _erlaubt_ ist. Unter dem smb-Client in ArcaOS liegt ein speziell izensiertes Netdrive mit Samba-Plugin.
Der eCS-Client basierte auf EVFS, was sich offenbar nicht mehr mit neueren Samba/SMB-Protokollen verträgt; für meinem Win10-Host musste ich deswegen auf Netdrive (incl. Ftp) umsteigen (+Ftp-Server auf dem Host), das neuere Samba-Plugin tut darin vielleicht aber auch.
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Beitragvon Prof. Knox » Fr 11. Aug 2017, 17:49

Hallo/2,

vielen Dank für die Hinweise. Ich würde es demzufolge erst mal bei 1 Prozessor, IDE, kein ACPI/APM belassen. In der Box ist das also eher nicht notwendig, wenn die Geschwindigkeit auch so stimmt. Die Millisekunden würde ich auch nicht stoppen wollen. Der SB16 sollte also klappen; ich schiebe ihn erst mal nach hinten.

Eine neue Frage: Die Additions wollen ja offenbar zwingend gengradd. Trotzdem haben sie nur eine spärliche Auswahl an Auflösungen. Das manuelle Hinzufügen habe ich leider nicht hinbekommen. Panorama hat für mich geeignete Auflösungen dabei. Was spricht eigentlich dagegen letzteren zu nehmen und nur die Maus- und Zwischenablageintegration zu installieren? Das würde mich sehr interessieren.

Die "Extraktion" des smb-Clients würde ich erst angehen, wenn ich mit der Arche gar nicht klarkomme. Da ich Lizenzen für eCS, Arche und NetDrive gekauft habe, hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. Egal wie das Kleingedruckte lautet.
Mit freundlichen Grüßen

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Beitragvon LotharS » Fr 11. Aug 2017, 18:46

Prof. Knox hat geschrieben: bei 1 Prozessor, IDE, kein ACPI/APM belassen.

1 Prozessor ist gut. IDE ist auch ok, aber vor SMB-Kernel und -ArcaNoae-ACPI hätte ich keine Bange. Beides hatte ich schon in meiner älteren eCS2.1-VM nachinstalliert, mit etwas Fummelei allerdings. Das hätte z.B. auch Vorteile wenn es um "höheren" Speicher geht (dazu wurde hier schon einiges geschrieben). SATA bzw. AHCI ließe sich relativ bequem nachträglich aktivieren für die virtuelle HD.

Trotzdem haben sie nur eine spärliche Auswahl an Auflösungen. Das manuelle Hinzufügen habe ich leider nicht hinbekommen.

Bei mir zeigt SNAP auch nur 640x480, 800x600, 1280x1024, 1152x864 neben den gewählten 1024x768, also alles 4:3. Während zu meinem Monitor und meinen Augen am besten 1440x900 passt - auf meinem Win10-Host. Folglich habe ich links und rechts neben der VM noch etliche bunte Icons, die ich bei Bedarf leicht anklicken kann - ohne extra neu booten zu müssen; stört mich nicht :) Ein Experiment mit Panorama hatte bei mir überhaupt nicht geklappt, auch sonst lese ich nur von "SNAP" in Verbindung mit VBox und OS/2.
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Beitragvon aschn » Fr 11. Aug 2017, 21:35

LotharS hat geschrieben:
Prof. Knox hat geschrieben: bei 1 Prozessor, IDE, kein ACPI/APM belassen.

vor SMB-Kernel und -ArcaNoae-ACPI hätte ich keine Bange. Beides hatte ich schon in meiner älteren eCS2.1-VM nachinstalliert, mit etwas Fummelei allerdings. Das hätte z.B. auch Vorteile wenn es um "höheren" Speicher geht (dazu wurde hier schon einiges geschrieben).

Nebenbei, weil auf richtiger Hardware: Ich hab aktuelles ACPI und neueren >-eCS-SMP-Kernel seit über einem Jahr stabil auf Einkerner laufen. Ich verstehe deshalb nicht, warum auch noch der alte UNI-Kernel verteilt wird. Vielleicht braucht man den ja für Uralt-CPUs, so etwa > 15 Jahre.

Vermutung: Die Virtualisierungslösungen brauchen den UNI-Kernel bestimmt alle nicht und kommen auch mit ACPI klar.

Wie Lothar schon geschrieben hat, ist das Hochladen von einigen DLLs hier Pflicht. Das geht nur mir SMP-Kernel und läuft bei mir (wohl Dank Holgers Patches) auf Ein- und endlich auch auf Mehrkernern stabil.
Andreas Schnellbacher

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