ArcaOS5.0 auf T410 und T60

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wilfried
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ArcaOS5.0 auf T410 und T60

Beitragvon wilfried » So 21. Mai 2017, 10:57

Hallo zusammen,

hier nun meine ersten Erfahrungen:
Die Installation lief problemlos durch, wobei das Kopieren der Dateien phasenweise den Eindruck vermittelte, die Installation würde hängen.
Ich nutze hier die Installationsmethode 'custom', weil ich nicht alles auf die Bootpartition installieren will (wg. Backupkonzept).

Probleme:
- Das System blieb dann beim Starten an den Einträgen für PSCOM.SYS und VCOM.SYS hängen, die habe ich auskommentiert.

- Es tun sich hier Probleme mit grösseren USB-Sticks auf. Ein 8GB-Stick läßt sich weder öffnen noch formatieren (egal ob HPFS, JFS oder FAT32).
USB-Sticks mit weniger als 1GB funktionieren.

- Da der Hardwaremanager die WLAN-Schnittstelle nicht erkannt hat, habe ich den hwman12.wpi von Lars Erdmann installiert. Nach dem Neustart der WPS zeigt der Hardwaremanager leider nichts mehr an. Auch ein Reboot brachte zunächst keine Veränderung. Nun funktioniert die Anzeige (einen Tag später) allerdings komischerweise wieder. Keine Ahnung welcher Selbstheilungsprozess da gewirkt hat.
Die WLAN-Schnittstelle wird allerdings weiterhin nicht gefunden. Kann es daran liegen, das ACPI diese nicht aktiviert? Das LED-Symbol wird nur unter W10 eingeschaltet.

- Als nächstes werde ich versuchen die USB-Treiber von Lars zu installieren um zu sehen ob sich damit das 8GB-Problem erledigt.

- Ein Aufruf von Thunderbird und Firefox endet mit:
Couldn't load xul.dll (OS/2 error 2, faulty module: ICUIN).
Das könnte allerdings ein hausgemachtes Problem sein, ich habe die Verzeichnisse \HOME, \USR, \VAR usw. nicht auf der Bootplatte liegen und ohne Formatierung über ecs 2.2 beta2 drüber installiert.
EDIT: Irrtum, die Bootpartition habe ich nicht formatieren lassen. Der Format muss manuell angestossen werden. Der Button dafür findet sich im Bereich der zusätzlichen Volumes und wurde von mir daher zunächst ignoriert.

Fazit:
- Schmerzlich vermisse ich WLAN (N6200)
- Einen Installationsversuch auf T60 und ggf. auf T30 lasse ich folgen.
- Die Installation auf dem T410 werde ich wiederholen incl. Formatierung der \HOME, \USR, \VAR Verzeichnisse.
Zuletzt geändert von wilfried am Fr 28. Jul 2017, 10:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon wilfried » So 21. Mai 2017, 18:19

Für ArcaOS wird wieder die Installation über Responsefile angeboten.
Besteht eigentlich die Möglichkeit, Eingaben einer manuellen Installation als Responsefile zu sichern und diese später zu nutzen?
Hat schon jemand gefunden wo beschrieben wird wie das funktioniert?
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Sigurd
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Beitragvon Sigurd » So 21. Mai 2017, 18:24

wilfried hat geschrieben:Für ArcaOS wird wieder die Installation über Responsefile angeboten.
Besteht eigentlich die Möglichkeit, Eingaben einer manuellen Installation als Responsefile zu sichern und diese später zu nutzen?
Hat schon jemand gefunden wo beschrieben wird wie das funktioniert?


Hi Wilfried,

habe es selber nicht gelesen, aber evtl. hier in diesem Buch ab Seite 571:

http://www.cul.de/data/warpsrvinh.pdf

Bin ebenfalls interessiert wie das so funktioniert ;) Hast Du das Buch? Ich habe davon zur Not eine PDF....

Hoffe es hilft.
Zuletzt geändert von Sigurd am So 21. Mai 2017, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
OS/2 versus Hardware - Maximum Warp!
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Beitragvon wilfried » So 21. Mai 2017, 18:39

http://www.cul.de/data/warpsrvinh.pdf

Bin ebenfalls interessiert wie das so funktioniert ;) Hast Du das Buch? Ich habe davon zur Not eine PDF....


Da muss ich mein Archiv konsultieren. ;)
Danke für den Tipp.
Zuletzt geändert von wilfried am So 21. Mai 2017, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon wilfried » So 21. Mai 2017, 19:20

Ab hier versuche ich auf einem T60 zu installieren:

So, nachdem ich die Bootpartition nun wirklich formatiert habe, hängt "Preparing filesystem(s) and copying files ..." seit 30 Minuten bei 11%.
Ich breche hier ab und versuche es nach einem Reboot erneut.
Nachdem Reboot läuft der Kopiervorgang durch. Beim darauf folgenden Reboot von Platte löst Air-Boot 1.1.0 hier einen Virusalarm aus. Wahrscheinlich zu recht, ich hatte den Namen und den FS-Typ der Boot-Partition auf JFS geändert.
Zuletzt geändert von wilfried am So 21. Mai 2017, 19:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon ak120 » So 21. Mai 2017, 21:33

wilfried hat geschrieben:Für ArcaOS wird wieder die Installation über Responsefile angeboten.
Besteht eigentlich die Möglichkeit, Eingaben einer manuellen Installation als Responsefile zu sichern und diese später zu nutzen?
Hat schon jemand gefunden wo beschrieben wird wie das funktioniert?


Die bei der Installation gemachten Angaben werden gewöhnlich in der Datei \OS2\INSTALL\USER.RSP hinterlegt. Sollte sich daran etwas geändert haben, wäre es irgendwo vermerkt.

Um mit den Einträgen etwas anfangen zu können, sollte man in dem Archiv \CID\LOCINSTU\warpsrv.zip (\CID\RSP\MCP2 bzw. \CID\RSP\ACP2) nachsehen.

Zu beachten ist allerdings, daß für weitere Produkte zusätzliche Antwortdateien anfallen können. IBM's Netzwerkinstallationsprogramm speichert diese unter \IBMINST\RSP\LOCAL. Wobei vor allem MPTS.RSP interessant sein könnte, bspw. für die Vergabe statischer IP-Adressen.
Zuletzt geändert von ak120 am So 21. Mai 2017, 21:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon wilfried » Mo 22. Mai 2017, 00:38

Wer lesen kann ...

Eine aktuelle Beschreibung der Vorgehensweise findet sich im Root-Verzeichnis der Installations-DVD in der Datei README.TXT Abschnitt 3.5
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Beitragvon wilfried » Mo 22. Mai 2017, 12:03

zum T410:
- Als nächstes werde ich versuchen die USB-Treiber von Lars zu installieren um zu sehen ob sich damit das 8GB-Problem erledigt.


Das hat funktioniert! Der 8GB-Stick ist eine Superfloppy, daß war vermutlich der Grund und nicht die Größe.
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Beitragvon wilfried » Mi 24. Mai 2017, 19:26

zum T410:
- Ein Aufruf von Thunderbird und Firefox endet mit:
Couldn't load xul.dll (OS/2 error 2, faulty module: ICUIN).
Das könnte allerdings ein hausgemachtes Problem sein, ich habe die Verzeichnisse \HOME, \USR, \VAR usw. nicht auf der Bootplatte liegen und ohne Formatierung über ecs 2.2 beta2 drüber installiert.

Wie vermutet ein hausgemachtes Problem, funktioniert nun einwandfrei.

Die Installation mit Response-File klappt auch einigermassen. An zwei Stellen hakt es allerdings.
1. Man muss den USB-Stick über Systemmanagement (Refresh removable Media) einbinden sonst wird das Laufwerk beim Öffnen der Response-Datei nicht angeboten.
2. Der erste Reboot klappt nicht, der Kopiervorgang bleibt bei 100% stehen. STRG-ALT-DEL und USB-Stick raus, dann geht es weiter und die Installation läuft durch.
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Beitragvon wilfried » Do 25. Mai 2017, 12:11

zum T410:

Als Vorbereitung auf den Wechsel in die Samba-Welt habe ich nur noch die Protokolle TCP/IP und NETBIOS an meinen LAN-Adapter gebunden und zwar für alle Rechner in meinem Büro Netzwerk.
Ich weis noch nicht ob das mit dem folgenden Problem im Zusammenhang steht.

Um die Daten auf den T410 zu bekommen habe ich versucht die Verzeichnisbäume mit meinem selbstgebauten Sync-Tool zu übertragen.
Dabei treten nach längerer Laufzeit normalerweise Programmabbrüche im Sync-Tool auf. Das wird dann eben neu gestartet und weiter geht es.
Mit ArcaOS tritt nun aber "Exception in module: OS2KRNL, Trap 000e" auf. Inzwischen in immer kürzeren Abständen.

Der ArcaOS Kernel hat die Revisionsnr. 14.200_SMP

Wenn Samba für mich nicht "Böhmische Dörfer" wäre, würde ich jetzt gern wechseln, aber ich bring es nicht zusammen. :(
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Beitragvon LotharS » Do 25. Mai 2017, 18:45

Was willste bei Samba mit Netbios? Hast Du den Samba-Server, dann muss Peer sogar raus (sagt netlabs/samba).
Aber nicht verwechseln: ein Win-Gegenüber braucht "Datei- und Druckerfreigabe" aktiv, damit es über sein "SMB-Protocol" mit irgendnem Samba korrespondiert. Problemchen: Win10 verlangt Samba 4.3+, aber ist vielleicht in AOS dabei?

wilfried hat geschrieben:Mit ArcaOS tritt nun aber "Exception in module: OS2KRNL, Trap 000e" auf. Inzwischen in immer kürzeren Abständen.

Riecht ganz nach Bugtracker? Error-Meldung meinetwegen, aber Trap geht ja eigentlich gar nicht, mein' ich :roll:
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Beitragvon wilfried » Fr 26. Mai 2017, 15:20

Riecht ganz nach Bugtracker? Error-Meldung meinetwegen, aber Trap geht ja eigentlich gar nicht, mein' ich :roll:

Vielleicht ist es auch ein Hardware-Problem oder eine Kombination aus Hard- und Software.
Die beiden Rechner, jeweils mit 1000 Mbit/s LAN-Adapter, sind über einen 100 Mbit/s Switch verbunden.
Um den Abbrüchen auf den Grund zu gehen, habe ich auf beiden Seiten TOP gestartet. Seitdem schnurrt die Übertragung wieder. :D
Ich fühle mich etwas verkaspert.
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Beitragvon wilfried » So 28. Mai 2017, 17:37

zum T410:

Hmm nächstes Problem:

CHECKINI.EXE läuft beim ersten Aufruf durch, bis zur Meldung, die WPS muss neu gestartet werden, danach bleibt CHECKINI nach jedem weiteren Aufruf mittendrin hängen.
Auch ein Neustart des Rechners hilft nicht weiter.

Aufrufparameter:
checkini /C /W /S /Y:2 /T
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Beitragvon wilfried » So 4. Jun 2017, 11:42

zum T410:
Wenn Samba für mich nicht "Böhmische Dörfer" wäre, würde ich jetzt gern wechseln, aber ich bring es nicht zusammen. :(

Mit Samba bin ich nun soweit, dass ich die Resourcen die das Netzwerk zu bieten hat, sehen kann.
Der Mount auf einen Laufwerksbuchstaben misslingt aber noch.
Möglicherweise habe ich durch Nutzung der kLibc-User-Verwaltung (trotz Warnung), die Samba-User-Verwaltung zerstört. Ausserdem nutze ich hier noch die DB2-Userverwaltung (DB2/2 2.1.2).
Kriegt man das wieder hin oder muss ich frisch installieren? :oops:

Was willste bei Samba mit Netbios?

Ich hatte bisher immer TCP/IP und NETBIOS over TCP/IP an meine Netzwerkkarten gebunden.
Nun betreibe ich TCP/IP und NETBIOS, mit deutlichen Performanceeinbußen bei Peer-To-Peer-Übertragungen.
An einem Rechner habe ich nun nur noch TCP/IP und Samba sieht das Netzwerk immernoch.
Bedeutet das man braucht nur TCP/IP? Wo steht dazu etwas geschrieben?
Wenn ich nun noch die Zugriffsrechte in den Griff bekomme und das Ganze hinterher performant und stabil läuft, werde ich vielleicht noch zum Samba-Fan, auf meine alten Tage. :D ;)
Zuletzt geändert von wilfried am So 4. Jun 2017, 11:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon LotharS » So 4. Jun 2017, 19:08

wilfried hat geschrieben:Nun betreibe ich TCP/IP und NETBIOS, mit deutlichen Performanceeinbußen bei Peer-To-Peer-Übertragungen.
An einem Rechner habe ich nun nur noch TCP/IP und Samba sieht das Netzwerk immernoch.
Bedeutet das man braucht nur TCP/IP? Wo steht dazu etwas geschrieben?

Samba und NETBIOS beißen sich. Näheres in diesem Rezeptblock. Für den Samba-Client war es für mich seinerzeit noch nicht so problematisch, aber für mindestens den Server gehört NETBIOS raus. Peer hatte ich auf eCS überhaupt nicht gescheit ans Laufen bekommen, deshalb war ich damals dankbar für den mitgelieferten EVFS-Client; bis ich wegen Win10-Host auf Netdrive&Ftp umsteigen musste, aber eigentlich alles ganz easy :)

Mit das bisher für mich Sympatischste in ArcaOS ist, dass gleich ein ordentlicher Samba-Client und wahlweise ein Samba-Server installiert werden kann. Dabei basiert der Client auf einem spezial-lizensierten Netdrive ("Samba-NDFS") und nicht mehr EVFS, damit sehe ich in meiner ArcaOS-VM mein Win10-Share wieder mit Samba (statt Netdrive-ftp auf eCS).
Umgekehrt habe ich auch den Samba-Server installiert und in alle Richtungen ausprobiert, auch wenn ich den momentan kaum brauchen werde. Denn zum Hin- und (hauptsächlich) Her-Schaufeln von Daten aus der eCS-VM dienen mir o.g. ArcaOS-Client und in eCS der ältere Samba-Server.

Der Mount auf einen Laufwerksbuchstaben misslingt aber noch.

Es kommt darauf an, was Du auf Server-Seite freigegeben hast... Ich verwende bloß ein bestimmtes freigegebenes Verzeichnis, und dieses wird vom Client als Single Share auf ein z.B. 'J:\ecsShare' gemountet. Samba braucht dazu einen auf dem Server eingetragenen User und anscheinend zwingend mit Passwort(!); und der User darf kein Leerzeichen im Namen haben (wg. REXX). Murphy: bei allem "trial&error" ist nur wichtig, dass am Ende trials > errors sind :lol:

Weiterhin viel Freude mit Samba :)

Nachtrag:

muss ich frisch installieren?

Ich mag's nicht hoffen :) Notfalls findet man einzelne Dinge auf der ArcaOS-iso unter \CID\SERVER...
Zuletzt geändert von LotharS am So 4. Jun 2017, 19:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Thomas Müller » So 4. Jun 2017, 20:09

Ich erlaube mir mal mich hier einzuklinken und an unser letztes OS/2-User-Treffen in Köln zu erinnern. Bei dem Treffen hatte Herwig B. einiges zur Konfiguration von Samba beigesteuert. Ich bin mir nicht sicher, aber möglicherweise ist dieser Beitrag durch ein Video verewigt. Schon mal daran gedacht und ein wenig gestöbert?
Viel Erfolg wünscht

Thomas
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LotharS
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Beitragvon LotharS » Mo 5. Jun 2017, 09:59

@Wilfried
"Der Mount auf einen Laufwerksbuchstaben misslingt aber noch."

Es kommt darauf an, was Du auf Server-Seite freigegeben hast...

Mir sind noch zwei Ecken eingefallen:
1) In meiner smb.conf habe ich eine Zeile "workgroup = WORKGROUP" eingefügt. Erst damit hatten meine Verbindungen zum ArcaOS-Server geklappt. Woher sollte ArcaOS sonst seine Arbeitsgruppe kennen, so ganz ohne ibmlan.ini?
Seltsam: Aus einem mir bisher unerfindlichen Grund hat mir das System wiederholt diese Änderung entfernt, so dass ich die smb.conf kurzerhand auf read-only gesetzt habe; schaden wird es ja nicht...
2) Vorsicht mit LMHOSTS: bei veränderlichen IPs im Netz (DHCP) kann es zu Konflikten kommen, wenn man zufällig den Samba-Client die LMHOSTS managen lässt.

Inwieweit Samba sich auf die klibc-Userverwaltung stützt oder nicht doch auf die eigenen *.tbd's : keine Ahnung. Wahrscheinlich sollten beide zumindest nicht inhaltlich widersprüchlich sein ;)
Von meiner Linux-VM kenne ich den Eintrag "passdb backend = tdbsam" in der smb.conf, den habe ich übernommen; geschadet hat es bislang nicht...
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Beitragvon wilfried » Mo 5. Jun 2017, 10:31

@Thomas:
Danke für den Hinweis! Ja habs mir nun nochmal angeschaut. Einige Dinge sind mir dadurch klar geworden.
- Ich brauche nur das TCP/IP-Protokoll.
- Durch das NETBIOS-Protokoll scheint ein Parallelbetrieb mit Peer-To-Peer möglich, der hier aber durch miserable Übertragungsraten auffällt.
- So ganz reibungslos lief es ja bei dem Vortrag auch nicht. Herwig und Mike haben die Installation in der Pause wohl nochmal aufgesetzt.

Hier macht mir gerade die User-Verwaltung Bauchschmerzen. Abwärtskompatibilität zu DB2/2 scheint nicht gewährleistet. Nachdem ich mit kLibc- und Samba-Userverwaltung experimentiere, klappt die Anmeldung für meinen DB2-User nicht mehr. Das muss ich zum Laufen bringen sonst ist der Ausflug nach ArcaOS sowieso zu Ende. :(
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Beitragvon LotharS » Mo 5. Jun 2017, 17:25

wilfried hat geschrieben:Hier macht mir gerade die User-Verwaltung Bauchschmerzen. Abwärtskompatibilität zu DB2/2 scheint nicht gewährleistet. Nachdem ich mit kLibc- und Samba-Userverwaltung experimentiere, klappt die Anmeldung für meinen DB2-User nicht mehr. Das muss ich zum Laufen bringen sonst ist der Ausflug nach ArcaOS sowieso zu Ende.

Vielleicht genügt es, die alten MUGLIB zu reaktivieren? Fragt sich nur, genau wie :) Die Klibc/Samba-Benutzerverwaltung ist ja völlig anderen Ursprungs.

Nebenbei: der Übeltäter fürs Zurückbiegen der smb.conf ist das 'Konfigurationszentrum': einmal aus Neugier oder versehentlich geöffnet, erstellt es eine frische smb.conf, und alle Verbindungen sind gekappt. Das Teil habe ich jetzt versteckt und meine intakte smb.conf read-only gesetzt. :idea:
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Beitragvon wilfried » Do 27. Jul 2017, 12:06

Hier geht es nach längerer Pause mit ArcaOS 5.0.1 auf meinem T60 weiter:

***Positiv***
Die Installation lief problemlos durch, meine Peer-To-Peer-Konfiguration klappte sofort (nachdem ich den richtigen Defaultuser gefunden hatte um meinen Admin-User einzurichten :oops: )
Das Schärfste ist, beide Netzwerkschnittstellen sind zu gebrauchen! Das habe ich bisher noch mit keiner OS2/eCS-Version geschafft.

***Negativ***
CHECKINI läuft nach wie vor nicht durch. sondern hängt die WPS auf.
Beim Umgang mit dem WLAN-Widget (Add/Edit Profile... , Enable Radio) ist es zu Beginn mehrmals gelungen das XCENTER abzuschiessen. Jetzt wo alles eingerichtet ist, gelingt mir das nicht mehr.
Werner.S
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Beitragvon Werner.S » Do 27. Jul 2017, 13:15

Kann das der Grund sein?
Wenn du mehrere Systeme auf dem Rechner hast
Parameter /T
Use this switch to enable the disk scan function of CHECKINI.
This will amongst other things repair non-functioning Startup
folders.
NOTE: THIS SWITCH SHOULD NOT BE USED IF YOU HAVE MORE THEN ONE
VERSION OF OS/2 INSTALLED ON YOUR SYSTEM.
Andi B.
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Beitragvon Andi B. » Do 27. Jul 2017, 13:23

Beim Umgang mit dem WLAN-Widget (Add/Edit Profile... , Enable Radio) ist es zu Beginn mehrmals gelungen das XCENTER abzuschiessen.

Ich vermute - http://trac.netlabs.org/xwlan/ticket/37.
Eintrag in popuplog.os2?
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Beitragvon wilfried » Do 27. Jul 2017, 18:39

Hallo Werner,

NOTE: THIS SWITCH SHOULD NOT BE USED IF YOU HAVE MORE THEN ONE
VERSION OF OS/2 INSTALLED ON YOUR SYSTEM.


Interessanter Hinweis, aber das kann es eigentlich nicht sein. Die Platte hat nur zwei Bootpartitionen XP und ArcaOS.
Allerdings habe ich diverse Verzeichnisse aus einer vorherigen Installation (ecs 2.1) auf weitere Partitionen überspielt.
Ich habe jetzt mal nach WPTOOLS.DLL gesucht und zwei unterschiedliche Versionen gefunden. Habe dann meine ältere Version gelöscht.
Danach läuft CHECKINI einmal komplett durch!
Im Anschluß läuft in diesem Ablauf noch CLEANINI, kommt auch durch.
Wiederhole ich diesen Ablauf, bleibt CHECKINI wieder stecken. Diesmal lebt das XCENTER weiter, nur die WPS friert ein.
Auch nach einem Neustart bleibt CHECKINI stecken, XCENTER lebt, WPS friert ein.
Es sieht so aus als wenn CLEANINI etwas hinterläßt was CHECKINI nicht verdauen kann.
Zuletzt geändert von wilfried am Do 27. Jul 2017, 19:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon wilfried » Do 27. Jul 2017, 18:42

Hallo Andi,

Eintrag in popuplog.os2?


Ist noch nicht erzeugt worden.
aschn
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Beitragvon aschn » Do 27. Jul 2017, 21:20

So etwas kenne ich in Verbindung mit solchen Zusammenhängen:

1. ACPI-Treiber. Seit David die herausbringt, war es auf einem T60 nicht mehr aufgetreten, dass XCenter nicht immer startet. Auf einem R61i hab ich das auch mal festgestellt und länger damit herumgeeiert, aber alles noch mit Vlads ACPI-Version.

2. Inis sind zu gross (> 3 ... 4 Blöcke) oder enthalten Fehler. Da hilft nur (z.B. mit cleanini) extrem ausdünnen. Auch die Werkzeuge von Rich haben bei mir manchmal bei unerklärlichen Problemen geholfen. (Ich setzt mal voraus, dass Du die alle hast.) Ich hatte schon mal die Vermutung, dass es bei den Inis nur auf die Größe ankommt.

Falls beim Systemabschluss die Inis nicht sauber gesichert werden, dann gab es bei mir auch regelmäßig solche Probleme. Bei XWP hab ich zum Sichern der Inis "New method: use XWorkplace INI routines" eingestellt. Das war früher mal fehlerhaft und hatte auch zu solchen Fehlern geführt. Auf meinem aktuelleren AMD-System mit XWP lite ist z.B. die Verzögerung vorher erforderlich, sonst werden die Inis manchmal nicht vollständig gesichert.
Andreas Schnellbacher

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