Festplatte abschalten

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Martin Vieregg
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Festplatte abschalten

Beitrag von Martin Vieregg » Do 12. Apr 2018, 13:46

Auf meinem alten Rechner schaltete sich die Festplatte ab, wenn ich sie nicht gebraucht habe. Auf meinem neuen Rechner (ArcaOS 5.0.2) habe ich eine SSD und eine HD, die nur für Datensicherung und Sonderfälle überhaupt benötigt wird. Unter Windows schaltet sie sich ab, wenn sie nciht gebraucht wird, unter ArcaOS nicht. Gibt es entweder ein kleines Tool, das das bewerkstelligt oder kann ich das vielleicht im Bios einstellen? Den neuen Rechner habe ich sehr leise zusammengestellt, die Festplatte ist jetzt die Haupt-"Lärm"quelle.
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ak120
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Beitrag von ak120 » Do 12. Apr 2018, 20:36

Martin Vieregg hat geschrieben:
Do 12. Apr 2018, 13:46
Unter Windows schaltet sie sich ab, wenn sie nciht gebraucht wird, unter ArcaOS nicht.
Das ist in den experimentellen Treibern leider nicht implementiert.
Martin Vieregg
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Beitrag von Martin Vieregg » Fr 13. Apr 2018, 14:54

Was ist eigentlich der beste Weg, Wunschlisten bzgl. ArcaOS an den Mann bzw. Entwickler zu bringen?
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ak120
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Beitrag von ak120 » Fr 13. Apr 2018, 17:19

Martin Vieregg hat geschrieben:
Fr 13. Apr 2018, 14:54
Was ist eigentlich der beste Weg, Wunschlisten bzgl. ArcaOS an den Mann bzw. Entwickler zu bringen?
Handelt es sich um ein AMD-basiertes System? Dann eventuell den AHCI-Treiber aus russischer Fertigung ausprobieren - ohne Garantie.
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ThomasOF
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Beitrag von ThomasOF » Fr 13. Apr 2018, 21:53

Martin Vieregg hat geschrieben:
Fr 13. Apr 2018, 14:54
Was ist eigentlich der beste Weg, Wunschlisten bzgl. ArcaOS an den Mann bzw. Entwickler zu bringen?
Der erwünschte Weg ist ein Ticket. Oder bei der Warpstock die Leute ansprechen.
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Beitrag von ehemaliger » Sa 14. Apr 2018, 07:41

So in etwa wie dieses? Es geht doch um AHCI oder? Danis506 hat dieses Feature ja schon ewig...
Martin Vieregg
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Beitrag von Martin Vieregg » Do 19. Apr 2018, 22:21

Es gibt wohl zwei Kommandozeilentools: hd-idle (Linux) und hdparm (Linux, Windows). Ich werde mal ausprobieren, ob hdparm vielleicht sogar mit Odin läuft.

Wenn das Programm in Standard C geschrieben ist, könnte man es vielleicht auch nach OS/2 portieren.
Zuletzt geändert von Martin Vieregg am Do 19. Apr 2018, 22:57, insgesamt 1-mal geändert.
Martin Vieregg
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Beitrag von Martin Vieregg » Fr 20. Apr 2018, 22:50

Ich habe jetzt beide Programme ausprobiert. hd-idle ist ein reines Linux-Programm.

hdparm ist ein posix Projekt mit dem allgemeineren Code, das es somit auf mehreren Unixen gibt. Die Windows-Version nutzt eine posix-DLL. Leider läßt sie sich nicht unter Odin ausführen:
16 [unknown (0x440001)] HDPARM (68) D:\SOFTWARE\HDPARM\HDPARM.EXE: *** fata
l error - Could not create mutex for list synchronisation.
SYS1808:
The process has stopped. The software diagnostic
code (exception code) is 0005.
Es gibt unter OS/2 auch ein posix Projekt.

Vermutlich ließe sich hdparm relativ leicht von jemanden portieren, der sich mit posix Portierungen auskennt. Es ist wie gesagt nur Kommandozeile.

Um die Festplatte in standby zu schicken, gibt man ein:
hdparm -y /dev/hda für die erste Platte
hdparm -y /dev/hdb für die zweite Platte

hdparm -Y ist ein sleep, wo die Festplatte nicht mehr so leicht "aufwacht", ist also meist weniger geeignet.

Es gibt dann noch zahlreiche andere Parameter.
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Beitrag von ak120 » Fr 27. Apr 2018, 13:04

Martin Vieregg hat geschrieben:
Fr 20. Apr 2018, 22:50
Ich habe jetzt beide Programme ausprobiert. hd-idle ist ein reines Linux-Programm.

hdparm ist ein posix Projekt mit dem allgemeineren Code, das es somit auf mehreren Unixen gibt. Die Windows-Version nutzt eine posix-DLL. Leider läßt sie sich nicht unter Odin ausführen:
16 [unknown (0x440001)] HDPARM (68) D:\SOFTWARE\HDPARM\HDPARM.EXE: *** fata
l error - Could not create mutex for list synchronisation.
SYS1808:
The process has stopped. The software diagnostic
code (exception code) is 0005.
Es gibt unter OS/2 auch ein posix Projekt.
Ich weiß nicht woher diese Vermutungen stammen. POSIX beschreibt portable Betriebssysteme und dessen Erweiterungen , jedoch keine proprietären Linux-Programme.
Vermutlich ließe sich hdparm relativ leicht von jemanden portieren, der sich mit posix Portierungen auskennt. Es ist wie gesagt nur Kommandozeile.
Sicherlich sind Teilmengen aus XPG4 oder anderen Spezifikationen auch in verschiedenen Sprachumgebungen unter OS/2 zu finden. Linux-Kernelfunktionsaufrufe sind nicht ohne weiteres portabel. "Nur Kommandozeile" bedeutet, daß zumindest auch ein passender Kernel mit entsprechender Konsole und Terminal, sowie die notwendigen Systembibliotheken nachgebildet werden müssen.
Um die Festplatte in standby zu schicken, gibt man ein:
hdparm -y /dev/hda für die erste Platte
hdparm -y /dev/hdb für die zweite Platte
Ob diese Befehle heutzutage unter Linux so funktionieren würden, wage ich zu bezweifeln. Für den normalen Benutzer sind diese ohnehin irrelevant.

Dar Aufwand die entsprechenden Funktionen über Gerätetreiber und native Dienstprogramme zu implementieren, könnte wesentlich geringer sein.
Zuletzt geändert von ak120 am Fr 27. Apr 2018, 14:04, insgesamt 2-mal geändert.
Michaelhz
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Beitrag von Michaelhz » So 29. Apr 2018, 12:44

ehemaliger hat geschrieben:
Sa 14. Apr 2018, 07:41
So in etwa wie dieses? Es geht doch um AHCI oder? Danis506 hat dieses Feature ja schon ewig...
Ja, AHCI hat dieses Feature nicht. Daher habe ich vor vier (!!) Jahren dieses Ticket eröffnet (und nebenbei fleißig in die Entwicklung gespendet).
Auch für ArcaOS gilt: Gekauft wie gesehen. Auf Entwicklungen für kleine Privatanwender kann man nicht hoffen. In diesem Fall sehr schade, da der Entwicklungsaufwand wohl sehr begrenzt gewesen wäre.

Bin nun seit 2 Jahren mit Linux (Mint) Client-seitig und seit 6 Monate Freebsd (NAS4FREE) Server-Seitig unterwegs und vollständig zufrieden. Selbst meine REXX-Serverscripts laufen ohne großen Umbau.

Grüße an die Community
Michaelhz
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Beitrag von Martin Vieregg » So 29. Apr 2018, 22:08

Möglicherweise ist das ja auch gar nicht so schwer, ein kleines Kommandozeilenprogramm selbst zu schreiben, wenn man irgendwo eine vernünftige Doku finden würde.
Martin Vieregg
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Beitrag von Martin Vieregg » Sa 12. Mai 2018, 00:37

Inzwischen habe ich mich etwas damit beschäftigt, habe es aber aufgegeben, ein eigenes Kommandozeilenprogramm zu schreiben. ich habe Windows Delphi Programmcode gefunden, den zu portieren ist aber praktisch nicht möglich wegen fehlender API-Dokumentationen und der Code läuft unter Windows eh nicht und unter OS/2 Odin erst recht nicht... Es gehört klar in den Treiber hinein, so wie es ja auch bei DANIS506.ADD der Fall ist.

ich habe ein Ticket geschrieben https://mantis.arcanoae.com/view.php?id=1869 und schon ein kurzes Feedback erhalten, dass die Botschaft angekommen ist.
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