SD-Karte mit 128GB?

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DonLucio
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SD-Karte mit 128GB?

Beitrag von DonLucio » Do 6. Jun 2019, 12:31

Vor genau zwei Jahren hatte ich hier schon einmal diese Frage gepostet, und es gab keine positiven Antworten.

Deswegen versuche ich es heute nochmal: Hat jemand mit OS/2 / eCS / ArcaOS (bzw. DFSee) es geschafft, eine 64GB, oder gar 128GB-SDCard zu lesen? Vielleicht sogar zu beschreiben?

Danke,
Don Lucio

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MikeK
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Beitrag von MikeK » Fr 7. Jun 2019, 19:14

Hallo, ich kann bei meinem X200 eine SONY SD XCI mit 128 GB einlegen, OS/2 erkennt sie und ordnet einen Laufwerksbuchstaben zu. DFSee sieht die Karte entsprechend und ich konnte LVM-Informationen eintragen. Allerdings meldet DFSee, dass die Karte im EFAT-Format vorliegt. Dieses Format scheint OS/2 nicht zu können. Da Daten auf der Karte sind möchte ich sie auch nicht umformatieren.
Ich hoffe das hilft schon mal weiter.
Grüße aus Potsdam,
Mike

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Beitrag von DonLucio » Sa 8. Jun 2019, 00:29

MikeK hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 19:14
Allerdings meldet DFSee, dass die Karte im EFAT-Format vorliegt. Dieses Format scheint OS/2 nicht zu können.
Das heißt doch ganz konkret, mit OS/2 kannst du die Daten auf deiner Sony SD 128GB weder lesen noch schreiben?

Gruß,
Lutz Wagner

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MikeK
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Beitrag von MikeK » Sa 8. Jun 2019, 14:14

"Das heißt doch ganz konkret, mit OS/2 kannst du die Daten auf deiner Sony SD 128GB weder lesen noch schreiben?"
JA, aber ich würde erwarten, wenn ich die Karte neu formatiere (JFS oder FAT32) dass ich schreiben und lesen kann.
Grüße,
Mike

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Beitrag von DonLucio » Sa 8. Jun 2019, 15:14

MikeK hat geschrieben:
Sa 8. Jun 2019, 14:14
ich würde erwarten, wenn ich die Karte neu formatiere (JFS oder FAT32) dass ich schreiben und lesen kann.
Hm, tatsächlich. Das funzt!
Habe mit DFSee eine 128GB-SDcard auf FAT32 formatiert (nicht exFat!) und die läßt sich nicht nur unter OS/2 lesen und schreiben, sondern auch im Handy / Tablet verwenden (was mit JFS sehr wahrscheinlich nicht ginge).

Also so wie's aussieht, brauchen wir nicht unbedingt auf einen exFAT-Treiber zu warten. Der hätte allenfalls den Vorteil, dass man SD-Karten, die bereits in einem Handy (mit exFAT) beschrieben wurden, lesen + schreiben könnte, ohne die darauf befindlichen Daten platt zu machen (wie es mit DFSee geschieht).

Aber mit der jetzigen Situation bin ich ganz zufrieden. Man kann ja *bevor* man eine gekaufte 128GB-SD-Karte in sein Handy steckt, diese mit DFSee auf FAT32 formatieren, und danach erst im Handy Daten produzieren. Die man dann auch unter OS/2 bearbeiten kann.

Also, vielen Dank für deinen Hinweis!

Gruß
Lutz Wagner

erdmann
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Beitrag von erdmann » So 9. Jun 2019, 13:29

Die Frage ist, wie lange noch Devices wie ein Handy FAT32 unterstützen. exFAT ist ganz klar als Nachfolger von FAT32 positioniert und hat auch erhebliche Vorteile (Dateien > 4GB werden unterstützt, schnellerer Zugriff durch modifiziertes FAT etc.)

Ich würde schon mal Valery's FAT32 (trace.netlabs.org/fat32) installieren. Das kann nämlich exFAT. Ich habe es selbst ausprobiert.

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Beitrag von DonLucio » So 9. Jun 2019, 22:36

erdmann hat geschrieben:
So 9. Jun 2019, 13:29
Die Frage ist, wie lange noch Devices wie ein Handy FAT32 unterstützen. exFAT ist ganz klar als Nachfolger von FAT32 positioniert und hat auch erhebliche Vorteile (Dateien > 4GB werden unterstützt, schnellerer Zugriff durch modifiziertes FAT etc.)
Sehe ich genauso. Aber woher nehmen und nicht stehlen...?

erdmann hat geschrieben:
So 9. Jun 2019, 13:29
Ich würde schon mal Valery's FAT32 (trace.netlabs.org/fat32) installieren. Das kann nämlich exFAT. Ich habe es selbst ausprobiert.
Mein Browser sagt zu "trace.netlabs.org/fat32": 404 - not found.

Gruß,
Lutz Wagner

aschn
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Beitrag von aschn » So 9. Jun 2019, 23:00

Andreas Schnellbacher

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Beitrag von DonLucio » Mo 10. Jun 2019, 00:04

aschn hat geschrieben:
So 9. Jun 2019, 23:00
http://trac.netlabs.org/fat32/wiki
Danke!

L.W.

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Beitrag von DonLucio » Mo 10. Jun 2019, 19:09

erdmann hat geschrieben:
So 9. Jun 2019, 13:29
Ich würde schon mal Valery's FAT32 (trace.netlabs.org/fat32) installieren. Das kann nämlich exFAT. Ich habe es selbst ausprobiert.
Hm, das scheint nun tatsächlich unausweichlich.

Ich hatte ja geschrieben, dass der Tip von MikeK (Formatieren mit DFSee auf FAT32) funktioniert hat und also auch mit dem ArcaOS-Standard-FAT32-Treiber der Zugriff auf 128GB-Karten möglich sei. Aber nach anfänglicher Begeisterung nun die Enttäuschung: Zwar funktioniert es grundsätzlich mit dem Erkennen meiner 128GB-SD-Karte, und auch dem Lesen und Schreiben von/nach dieser Karte.

Inzwischen muß ich aber feststellen, dass der Treiber nicht ausgereift ist: Ich wollte meine komplette MP3-Sammlung (etwa 20.000 Dateien zu je durchschnittlich 4 MB) auf die SD-Karte kopieren. Das klappte auch zuerst ganz gut. Aber nach gut 5.000 Dateien (knapp 20 GB) gab es Probleme:
"Error (08)". Zuerst nur vereinzelt, ich konnte sie überspringen, aber dann, wenige Dateien später, endete jede zu kopierende Datei mit diesem Fehler und der Kopiervorgang brach jedesmal ab.

Übrigens: Das Kopieren mache ich mit ZTreeBold Ver 194. Mit WPS-Mitteln geht es überhaupt nicht ...

Ich werde also doch jetzt die empfohlene neue netlabs-Version mal installieren.

Dies nur zur Info.

Gruß,
Lutz Wagner

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Beitrag von DonLucio » Fr 14. Jun 2019, 11:56

erdmann hat geschrieben:
So 9. Jun 2019, 13:29
Ich würde schon mal Valery's FAT32 (trac.netlabs.org/fat32) installieren. Das kann nämlich exFAT. Ich habe es selbst ausprobiert.
Auch mal eine gute Nachricht:
Ich hab' diesen Treiber installiert und er funzt nicht nur, sondern kann sogar mit einigermaßen großen Datenmengen umgehen (auf FAT32), was den Standard-Treiber (ArcaOS 5.01) noch zerrissen hatte (5.655 Verzeichnisse mit jeweils ca. 3 weiteren Unterverzeichnissen und einer Gesamtanzahl Dateien von 21.251).

Werde das Ganze jetzt mal auf einer frisch gekauften exFAT-Karte versuchen.

Gruß,
Don Lucio.

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Beitrag von MikeK » Fr 14. Jun 2019, 13:41

Freut mich, dass Dein Problem damit erst einmal gelöst zu sein scheint. Geschwindigkeitstechnisch haben wir noch eine Baustelle, aber die wird wohl nicht so schnell gelöst werden können, wenn ich es richtig verstanden habe. Lars weiß da wohl mehr zu den technischen Hintergründen.
Grüße aus Potsdam,
Mike

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Beitrag von DonLucio » Fr 14. Jun 2019, 15:08

DonLucio hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 11:56
Werde das Ganze jetzt mal auf einer frisch gekauften exFAT-Karte versuchen
Habe ich jetzt.
Frisch gekaufte "SanDisk Extreme A2 speed up to 160 MB/s read".
Funktioniert right out of the box in meinem ArcaOS2. Ohne DFSee oder irgendwelche Fremdprogramme, die SDCard läßt sich schreiben und lesen.
Zur Geschwindigkeit kann ich z.Zt. noch nix sagen.

Was mich etwas irritiert, ist die Angabe im Laufwerkssysmbol unter "Details" -> "Filesystem": Da steht nämlich "FAT32". Da aber unter Windows "exFAT" gemeldet wird, nehme ich mal an, dass es sich um einen einfachen Betextungsfehler handelt.


Gruß,
Lutz Wagner

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Beitrag von erdmann » Fr 14. Jun 2019, 16:18

zu "Details" -> "Filesystem": leider,leider,leider hat Valery da keine glückliche Entscheidung getroffen alle FAT ähnlichen Dateisysteme in einen IFS Treiber zu integrieren.
Der Grund dafür ist dass ein IFS Treiber nur die Unterstützung für exakt ein Dateisystem an den Kernel melden kann (das ist eine dauerhafte technische Limitation des OS/2 "Installable File System (IFS)" designs).
Und jetzt haben wir da ein FAT32.IFS der FAT16, FAT32, exFAT sowie FAT+ unterstützt. Weil er aber nur ein Dateisystem melden kann meldet er eben "FAT32" für alles. Too bad.

Lars

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Beitrag von DonLucio » Fr 14. Jun 2019, 16:50

erdmann hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 16:18
zu "Details" -> "Filesystem": leider,leider,leider hat Valery da keine glückliche Entscheidung getroffen alle FAT ähnlichen Dateisysteme in einen IFS Treiber zu integrieren.
Der Grund dafür ist dass ein IFS Treiber nur die Unterstützung für exakt ein Dateisystem an den Kernel melden kann (das ist eine dauerhafte technische Limitation des OS/2 "Installable File System (IFS)" designs).
Und jetzt haben wir da ein FAT32.IFS der FAT16, FAT32, exFAT sowie FAT+ unterstützt. Weil er aber nur ein Dateisystem melden kann meldet er eben "FAT32" für alles. Too bad.

Lars
Ok. verstanden. Aber damit kann man leben. Wichtig ist, dass Lesen und Schreiben geht (wie im richtigen Leben :-) )

Viel bedenklicher finde ich, was bei meinen Messungen zur Geschwindigkeit herausgekommen ist:
Ich habe mal ein Batch-Copy gemacht: 1.344 Dateien mit zusammen 6.587.693.003 (sechseinhalb Giga) Bytes. Dazu hat mein Rexx-Programm sage und schreibe 1 Std, 9 Min, 35 Sek gebraucht. Wenn mein Taschenrechner sich nicht irrt, entspricht das einer Schreib-Rate von 1,5 MB / Sec.

Auf der Verpackung der SanDisk-Karte steht was von 160 MB/Sec Lesen und 90 MB/Sec Schreiben. OK, vielleicht gehen einige Sekunden durch mein Rexx-Handling verloren. Aber ich frage mich: Wo wird der Rest verbraten? Oder sind die Angaben auf der Verpackung nicht ernst zu nehmen? Ich dachte, auch wenn man das Marketing-Getöse und -Gelüge abstreicht, dann bleiben immer noch Werte so halbwegs in der Nähe des Behaupteten.

Bin ich naiv?

Gruß,
Lutz Wagner

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Beitrag von ehemaliger » Fr 14. Jun 2019, 17:49

DonLucio hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 16:50
Bin ich naiv?
Ja. Das Problem hat aber weniger mit "Marketing-Getöse und -Gelüge" zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, daß Du:

1.) ein 30 Jahre altes Betriebssystem verwendest, daß nie an moderne Anforderungen angepaßt wurde
2.) einen Dateisystemtreiber verwendest, der eher in die Kategorie Machbarkeitsstudie fällt
3.) einen notorisch langsamen USB-Stack benutzt
4.) vermutlich auch eine Kartenadapter verwendest, der den UHS-I Modus der Karte nicht unterstützt

Probier' das Teil mal unter Linux oder Windows aus. Natürlich sind die Herstellerangaben optimistisch, aber so bescheidene Performance sieht man vermutlich nur unter OS/2.

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Beitrag von DonLucio » Fr 14. Jun 2019, 19:08

ehemaliger hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 17:49
Das Problem hat aber weniger mit "Marketing-Getöse und -Gelüge" zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, daß Du:

1.) ein 30 Jahre altes Betriebssystem verwendest, daß nie an moderne Anforderungen angepaßt wurde
Tja, mein ArcaOS unterstützt ja nicht einmal USB 3.0

ehemaliger hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 17:49
4.) vermutlich auch eine Kartenadapter verwendest, der den UHS-I Modus der Karte nicht unterstützt
Kartenadapter: Ja. UHS-I: Keine Ahnung. Woran sehe ich das? Würde das signifikant mehr Speed bringen? Eine Verzehnfachung würde mir schon reichen ( :-) ). Damit hätte ich aber immer noch nur ein Sechstel der angegebenen 90 MB/S.


Etwas OT:
Leider wird mein Android-Smartphone immer noch nicht vom ArcaOS erkennt, weder mit eingesteckter SD-Karte noch ohne. Es wird in keinem Fall auch nur ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet. Das Handy reagiert auf die USB-Kabelverbindung, indem mir ein Dialog präsentiert wird, wo ich einen von zwei Modi der Verbindung auswählen kann (PTP oder MTP): Beides führt nicht zum Erfolg.

Aber wahrscheinlich hat das gar nichts mit USB- oder Dateisystem-Treibern zu tun.


Gruß,
Don Lucio

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Beitrag von erdmann » Fr 14. Jun 2019, 20:01

Was du erwartest ist ein Smartphone welches sich als MSD device präsentiert. Aber es kann nur als PTP oder MTP device arbeiten.

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Beitrag von ehemaliger » Fr 14. Jun 2019, 21:13

DonLucio hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 19:08
UHS-I: Keine Ahnung. Woran sehe ich das?
Theoretisch sollte dieses "römisch eins/zwei/drei" Bus-Logo drauf sein. Wie z.B. hier.
DonLucio hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 19:08
Damit hätte ich aber immer noch nur ein Sechstel der angegebenen 90 MB/S.
Die angegebenen Raten beziehen sich i.d.R. auf kontinuierliches Lesen bzw. Schreiben. Werden die Daten in kleinen Häppchen übertragen bricht das normalerweise deutlich ein.

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Beitrag von DonLucio » Fr 14. Jun 2019, 21:59

erdmann hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 20:01
Was du erwartest ist ein Smartphone welches sich als MSD device präsentiert. Aber es kann nur als PTP oder MTP device arbeiten.
Ah ... danke.
Aber im Grunde ist die Möglichkeit einer USB-Verbindung auch gar nicht erstrebenswert. Bisher komme ich mit FTP-Verbindungen (über WLAN) bestens zurecht. Ist zwar (noch) langsamer, aber dafür brauche ich noch nicht einmal ein Kabel.

Gruß,
Don Lucio.

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Beitrag von DonLucio » Fr 14. Jun 2019, 22:07

ehemaliger hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 21:13
Theoretisch sollte dieses "römisch eins/zwei/drei" Bus-Logo drauf sein. Wie z.B. hier.
Oh ... nein, das hat mein Adapter nicht. Ok, der neue ist schon bestellt :-)

Danke !

Gruß,
Don Lucio

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Beitrag von ehemaliger » Sa 15. Jun 2019, 08:49

Diese ganze Logo/Bezeichnungssache ist ziemlich verwirrend. In dieser Rezension hat jemand das mal ganz gut zusammengefaßt. Im angehängten Benchmark-Screenshot (für die 64GB-Version der SanDisk) sieht man auch den deutlichen EInbruch bei kleinen Blockgrößen. Um optimale Performance zu erreichen, muß das Betriebssystem seine IO/Caching-Strategie entsprechend anpassen. Ich gehe nicht davon aus, daß OS/2 das tut.

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Beitrag von Guzzi » So 16. Jun 2019, 00:36

Der FAT32 treiber war und ist langsam. jetzt ein bisle schneller als vorher, aber die gleiche SD karte JFS formattiert geht wie die Feuerwehr im Vergleich.

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Beitrag von DonLucio » Mo 24. Jun 2019, 16:31

Ich muß meine Erfolgsmeldung bezgl. diesem exFAT-Treiber von Netlabs leider widerrufen.

Seit zwei Wochen versuche ich, meine 50.000 Titel umfassende MP3-Sammlung auf diese 128GB-SD-Karte zu schreiben. Ein paar Tausend funktionieren, auch auf mehrere Unterverzeichnisse verteilt, aber dann .. irgendwann, so ca. ab 45 GB geschriebene Daten, fängt der Zauber an. Undefinierbare Fehlercodes, und auch inzwischen Datenverlust: Nachdem ich ein Verzeichnis auf der SD-Karte umbenannt hatte, war danach dieses Verzeichnis zur Hälfte leer. NIcht etwa ganz futsch, nein, einige Dateien waren noch da.

Ich habe mal versucht, ausserhalb meiner Batch-Datei (mit copy-Befehlen) eine MP3-Datei zu kopieren, per Kommandozeile und copy-Befehl. Dabei kriege ich das bizarre Resultat:

Code: Alles auswählen

SYS0002: The system cannot find the file specified.
        1 file(s) copied.
1 file copied - das ist eine Lüge. Es ist nix angekommen.

Also ich geb's auf.
Und ich kann nur vor der Benutzung warnen, da ich einen krassen Datenverlust auf der Karte hatte. Glücklicherweise alles nur Kopien, insofern kein Schaden.

VG
Lutz Wagner

Nachtrag:
Um dem Verdacht vorzubeugen, meine SD-Karte sei eines dieser China-Schwindel-Produkte, die statt 128GB in Wirklichkeit nur die Hälft an Speicher aufweisen, habe ich die Karte mal ins Windows gesteckt. Dort konnte ich problemlos viele weitere GB draufkopieren.
Die dann unter ArcaOS auch sichtbar waren.

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Beitrag von erdmann » Di 25. Jun 2019, 08:27

Welchen USBMSD.ADD benutzt du ? Wenn du den 10.162 benutzt, dann probier mal den aus meinem Paket:

http://hobbes.nmsu.edu/h-search.php?key ... ton=Search

Meine Hoffnung wäre dass der stabiler funktioniert. Allerdings unterstützt mein Treiber keine Multicard Reader (höchstens einen Kartenslot).