Neue externe 1TB Platte

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ajunra
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Neue externe 1TB Platte

Post by ajunra » Fri 9. Jan 2015, 14:08

Hallo ihr,
da ich zwischen Weihnachten und Silvester Stunden damit verbrachte eine neue externe HDD für eCS lauffähig zu machen, möchte ich hier mal beschreiben wie ich zum Erfolg kam. Ich hoffe daß es mit dieser Beschreibung anderen leichter fällt und damit Frust vermieden wird. Allerdings muss ich betonen, daß ihr -solltet ihr dieser Beschreibung folgen- alles auf eigener Verantwortung und Gefahr durchführt!
Eigentlich war es recht einfach:
Gegeben war ein IBM T43 (eCS 2.1 deutsch) mit einem funktionierenden Internetanschluss, sowie eine neue externe 2,5" Toshiba Festplatte mit 1GB Kapazität. Diese war (werksseitig natürlich) mit NTFS vorformatiert.
Mein Ziel war eine mit eCS lesbare und mit JFS formatierte externe Festplatte.
Mein (schlussendlich) erfolgreiches Vorgehen war wie folgt:
Als erstes lud ich DFSee ( http://www.dfsee.com/dfsee/dfsee122_warpin.exe ) aus dem Netz und installierte es.
Dann stöpselte ich die neue Platte ein (wie erwartet wurde sie als unlesbar/unbeschreibbar erkannt) und rief DFSee auf.
Dort stellte ich unter 'EDIT' das Programm auf 'UI, switch to Expert mode' um.
Dann habe ich im Menüpunkt 'MODE=FDISK' 'MBR or EBR area operations>>' ausgewählt und dann 'New MBR code, ERASE tables' und die betreffende Platte angeklickt.
Anschließend habe ich die Platte abgestöpselt und die Platte wieder angestöpselt. Daraufhin klickte ich im Menü 'MODE=FDISK' und wählte 'Show/Set disk Geometry' aus. nach wahl der Platte stellte ich sie auf 'eCS 2TB' (o.ä.), (also Zylinder:#calculate Sektoren:255 Köpfe:255) ein und beendete anschließend DFSee.
Ich öffnete ein Befehlszeilenfenster und rief LVMGUI auf (tippte ein). Dieses musste noch verschoben werden (Tastenkombination Alt+F7) da es sich mit verdeckter Menüzeile oben links öffnete. Dann wählte ich links das zweite Laufwerk aus und löschte die einzige dort angezeigte Partition. Bitte nicht von dem Begriff [BIGFLOPPY] irritieren lassen!
Anschließend legte ich ein neues Volumen an (nicht bootfähig) und beendete LVMGUI.
Dann formatierte ich über das Befehlszeilenfenster (ab jetzt geht es wahrscheinlich auch über das Kontextmenü des Laufwerks) das Laufwerk. In meinem Fall: format f: /FS:JFS
Nach abschluss der Formatierung warf ich das laufwerk mit eject f: aus, zog es ab und stöpselte es neu ein. Tadaa! Jetzt ist ein externes JFS-Laufwerk verfügbar!

Ich hoffe, daß ich (ich schrieb dies aus meiner Erinnerung und mit kleineren Notizen) keinen Punkt vergessen habe. Wichtig ist immer daß man in DFSee immer die richtige Platte auswählt! Wer möchte schon sein laufendes System zerstören? Also: immer mit Vorsicht!

In der Hoffnung jemanden geholfen zu haben
Schöne Grüße von Deutschlands größter Insel
ajunra

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LotharS
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Post by LotharS » Fri 9. Jan 2015, 16:51

Danke für die treffliche Anleitung :!: So ähnlich, glaube ich, hatte ich es mal mit einer eigenen gemacht...
ajunra » Fr 9. Jan 2015, 14:08 wrote: Ich öffnete ein Befehlszeilenfenster und rief LVMGUI auf (tippte ein).
... und dabei statt dessen den 'minilvm' verwendet(-n müssen statt altem LVM) - allerdings erfolgreich erst nach einem Bugfix von Alex Taylor (jadoch, manche Bug Reports wurden ehemals sogar gelesen :) ). Diese gefixte Version ist in der eCS 2.2b2 enthalten (minilvm.exe, minilvm.sym, mlvmmri.dll, lvmlayer.dll). Falls es mal jemand probieren möchte :geek:

-micky
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Post by -micky » Sat 26. Nov 2016, 19:32

Stimmt das mit minilvm.sym? Ich kann die nicht finden.


Micky

aschn
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Post by aschn » Sat 26. Nov 2016, 20:52

.sym-Dateien enthalten nur Details um die Debug-Ausgabe verwendbar zu machen. Die braucht man normal nicht.

(Nach einigem Rätseln bin ich drauf gekommen, was Du meinen könntest. Es wäre schön, wenn Du Dich etwas deutlicher und gesprächiger ausdrücken würdest. Auch sonst verstehe ich häufig Deine Fragen nicht oder erst nachdem die ersten geantwortet haben.)
Andreas Schnellbacher

-micky
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Post by -micky » Sat 26. Nov 2016, 21:53

Wie kann ich nach dem Partitionieren einen Laufwerksbuchstabem in OS/2 bzw. eComStation vergeben ohne Dfsee oder Minilvm nehmen zu müssen?


Micky

aschn
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Post by aschn » Sat 26. Nov 2016, 23:59

Das ist die falsche Art zu fragen. Was hast Du vor? Was hast Du probiert? Was hat nicht funktioniert?
Andreas Schnellbacher

Guzzi
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Post by Guzzi » Sun 27. Nov 2016, 01:59

Wenn mann keine Laufwerksbuchstabe definiiert, nimmt das Betriebssystem einfach die erste freie Buchstabe. Wenn mann eine feste Buchstabe vergeben moechtet, kann dass so weit ich weiss, nur mit LVM oder DFSee.

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wilfried
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Post by wilfried » Sun 27. Nov 2016, 11:04

Ich rate mal mit. Was fehlt ist das Einrichten eines Volumes über LVM. Um partitionierte USB-Sticks ansprechbar zu machen brauchte ich das, bevor das mit DFSEE möglich war.

Martin Vieregg
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Post by Martin Vieregg » Mon 5. Dec 2016, 15:48

Meine Fragestellung ist ähnlich, ich hätte gerne eine neue 1 TB Platte mit einer großen FAT32 Partition eingerichtet. Probiert habe ich DFSEE und Ubuntu 12/14 Laufwerksverwaltung. Ich kann in beiden Fällen die Platte partitionieren und formatieren, aber in beiden Fällen meldet mein eCS 1.2 "Zugriff auf angegebenen Datenträger nicht möglich". Gibt es eine Schritt-für Schritt-Anleitung, wie man das mit DFSEE unter OS/2 OS/2-kompatibel bewerkstelligen kann?

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ak120
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Post by ak120 » Mon 5. Dec 2016, 16:49

Martin Vieregg wrote:Gibt es eine Schritt-für Schritt-Anleitung, wie man das mit DFSEE unter OS/2 OS/2-kompatibel bewerkstelligen kann?
Solange es sich um externe USB-Platteneinheiten handelt, ist doch bei DFsee beschrieben. Bei größeren Platten kommt noch ein Warnhinweis bzgl. der Größe über 64 GiB.