"(Boot-) Partition" clonen und auf anderen PC übertragen - Wie?

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Thomas Müller
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"(Boot-) Partition" clonen und auf anderen PC übertragen - Wie?

Beitragvon Thomas Müller » So 25. Dez 2016, 19:43

Hallo zusammen und allen ein schönes Fest.

Ich versuche mich hier an diesen besinnlichen Tagen mal mit der Sicherung eines frisch installierten OS/2-Systems, welches ich gern zwecks Übertrag auf eine andere Festplatte clonen möchte.
Zweckmäßigerweise kam just heute der Key-File für meine jüngst lizensierte DFSee 14-Version. Damit sollte es doch wohl gehen? Ich habe das noch nie gemacht und fühle mich da etwas unsicher. Kann mir hier jemand der dies schon wiederholt gemacht hat sagen auf welchem Weg dies zu bewerkstelligen ist und was man dabei beachten sollte?
Dankbar für jeden Hinweis ist

Thomas
aschn
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Beitragvon aschn » So 25. Dez 2016, 20:23

DFSee wird eigentlich immer einfacher zu bedienen. Einzige Schwierigkeit, die IMO übrig geblieben ist, ist die, dass man sich vor allen Aktionen daran erinnern muss das Medium, das man bearbeiten will, auszuwählen. In Deinem Fall wär das der Menüpunkt

File -> Open object to work with > -> Partition


Die zu klonende Partition auswählen. Dann findest Du im Menü unter

Actions -> Clone ...


alles weitere. Der Rest ist dann selbsterklärend.

Wenn Du die Ziel-Partition noch nicht dran hast, dann kannst Du auch als Zwischenschritt eine Imagedatei erzeugen mit

Actions -> Create Imagefile(s)


und anschließend mit

Actions -> Restore/Compare Imagefile(s)


auf die Zielpartition schreiben.
Andreas Schnellbacher
LutzG
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Beitragvon LutzG » Mo 2. Jan 2017, 17:35

Thomas Müller hat geschrieben:Auf Laufwerk C: eine Partition die "OS/2 Warp 4.52 (R)" heißt, auf D: eine Partition die "ArcaOS" heißt allerdings noch nichts enthält und auf Laufwerk E: eine Partition, die "eComStation 2.1" heißt.


Hallo Thomas,

um saubere Systeme/-trennung zu haben, bin ich schon lange mit AirBoot zugange. Das hat den Vorteil, daß Du jede getrennte Root-Partition mit C: laufen lassen kannst, ohne daß andere dadurch gestört werden. Sie sind einfach unsichtbar (die anderen). Falls Du mal Parallelzugriff brauchst, kannst Du die Nicht-Root-C mit LVM und einem anderen Laufwerksbuchstaben sichtbar machen.

Vorgehensweise:
nach der Installation von AirBoot (erspart Dir eine primäre Partition für ehemals IBM Bootmanager) werden zuerst alle erkannten Partitionen angezeigt.
Mit F10 geht es dann zum Setup und dort zu Partition-Setup:
Flags werden durch eintippen des jeweiligen Buschstabens gesetzt/gelöscht, Partitionsnamen können geändert werden, sind nur zum Booten gedacht.

B: bootbar, nur für die tatsächlich zu bootende Partition(en) setzen
H und L (bei mir nur zusammen): macht partitionen unsichtbar und setzt Laufwerksbuchstabe.
Beispiel:
bei mir: Part 1 ausgewählt: eCS 2.1, dann mit H (Auswahlmenu klappt auf) alle anderen OS/2-Bootpartitionen auf H setzen, danach mit L auf Buchstaben C: setzten.
Part 2 ausgewählt: dann eCS 2.1 und die weiteren OS/2/eCS verstecken, L ebenfalls auf C: setzen.

Datenpartitionen können generell ohne Flags auskommen, bootbare Windows bekommen nur B, denn die kann ich mit LVM unsichtbar machen.

HTH Lutz
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thorolf
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Beitragvon thorolf » Mo 2. Jan 2017, 22:56

Thomas Müller hat geschrieben:Hallo zusammen und allen ein schönes Fest.

Ich versuche mich hier an diesen besinnlichen Tagen mal mit der Sicherung eines frisch installierten OS/2-Systems, welches ich gern zwecks Übertrag auf eine andere Festplatte clonen möchte.

kann man ganz einfach haben, indem man mit der eCS-CD bootet, eine Kommandozeile öffnet und dann mit ZIP alles sichert.

Der Weg auf eine andere Platte ist fast genauso simpel, wieder mit der eCS-CD booten, Platte partitionieren und dann die zukünftige Boot-Platte formatieren und mit dem gleichen Buchstaben versehen wie die alte.

Da ich mir die Parameter nie merken konnte, hab ich das Anfang des Jahrtausends mal in ein hochkompliziertes Script gepackt (also eigentlich nur ein "zip -r -S D:\os2_boot_170102.zip C:\*" für das Beispiel unten, D: ist eine ausreichend große Datenpartition, die lange Dateinamen erlauben sollte):

Code: Alles auswählen

@ECHO OFF
IF "%1" == "" GOTO Hilfe
IF "%2" == "" GOTO Hilfe
:Packen
  ZIP -r -S %1 %2*
GOTO Ende
:Hilfe
  @ECHO Aufruf mit:
  @ECHO ZipOS2 lw:\archiv.zip lw:\
  @ECHO.
:Ende


Fürs Auspacken war ich zu faul was zu tippen, da geht man auf die Bootplatte (z.B. C:), stellt sicher das man im Hauptverzeichnis ist, prüft ob die Platte leer ist und packt dann aus, am Ende schaut man ob alles da ist:

Code: Alles auswählen

c:
cd \
dir
unzip os2_boot_170102.zip -d .
dir



Finde ich immer noch einfacher, als da mit DFSee dranzugehen ...
Grüße,

Thorolf
aschn
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Beitragvon aschn » Di 3. Jan 2017, 22:47

Einfacher, weil gewohnter. DFSee ist aber 'n Stück schneller als ein Packprogramm. (Bei einer 2-GB-Boot-Partition ist das aber auch unerheblich.)

Bei der Gelegenheit: DFSee kennt auch Befehlszeile mit so'n "paar" Optionen, was man gut mit einem Aufruf im Skript verarbeiten kann. (Ich kenn sie auch nicht und nutze lieber das Menü.)
Andreas Schnellbacher

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