Abschaltung des Google-Kalenders fürs TB<24

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kmb
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Abschaltung des Google-Kalenders fürs TB<24

Post by kmb » Tue 18. Nov 2014, 13:38

Hallo,

gestern hat google ja den Kalender implizit für User mit Thunderbird < 24, also für uns abgeschaltet.

Philipp Kewisch hat seinen "Provider fro Google Calendar" aktualisiert, aber nur für TB >= 24.

CalDav geht offenbar auch nur für TB >= 24.

Wie sehen da Eure Lösungen für eine zentrale Termin-Verwaltung (bzw. gerne auch Adressverwaltung) aus?

Habe mal mit owncloud auf dem RaspberryPi herumprobiert, bislang ohne Erfolg.

KlausB

kmb
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Post by kmb » Thu 20. Nov 2014, 11:43

Nagut, dann antworte ich mir halt selbst, könnte ja sein, dass doch noch wer anders an solchen Lösungen interessiert ist:

Unterhalb dieser zahlreichen Groupware-Kolosse gibt es noch kleinere Server:

Habe da gestern "Radicale" auf dem Pi ausprobiert, das lief auf Anhieb als CALDAV-Server auch mit Lightning unter niedrigen TB-Versionen wie 3 zusammen.

Und, man hat seine Daten vor Ort und nicht zu google ausgelagert.

Macht sowas sonst keiner hier? Wenn doch, was verwendet Ihr?

Etwas Schwierigkeiten macht noch CARDDAV mit "automatischer Verdoppelung" der Einträge beim Synchronisieren, und der IOS- bzw. Android-Anschluß, denn dort ist die Autorisierung zwingend - gerade daran bin ich bei Baikal gescheitert.

Sorry für etwas OT, aber wir müssen uns ja manchmal mit anderem abgeben, um alles am laufen zu halten, und an der Schnittstelle zu unserem BS muß man dann halt workarounds finden - zumindest so lange es noch keine TB Version 24 für uns gibt.

KlausB

Andi B.
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Post by Andi B. » Thu 20. Nov 2014, 12:53

Ich muss gestehen, ich verstehe dein Problem nicht so richtig. Ich verwende Seamonkey mit Lightning. Unter eCS dzt. gerade nicht weil ich noch nicht auf die letzte Version von Dave umgestiegen bin. Hab das aber für die nächsten Tage mal vor. Unter Win mit SM2.15 der sich als Firefox 18 meldet mit Lightning 2.0b1, also alles schon relativ alt, wird noch immer brav synchronisiert (Kalender). Deshalb bin ich zuversichtlich, dass das auch unter eCS geht.

Und Dave hat auch Thunderbird 24.8.1 auf hobbes geladen (laut comp.mozilla.devel.os2, hab's nicht überprüft). Wäre damit dein Problem nicht gelöst?

Generell zum Synchronisieren von Kalender und Adressen habe ich mal versucht OwnCloud zu installieren. Nicht wirklich erfolgreich. Meiner Vermutung nach weil ich Daten auf E: habe und den Apache und php auf P:. Zumindest meine ich dies aus den logs so zu lesen. Da müsste ich das mal mit Paul versuchen genauer zu analysieren. Wenn es eine simplen CalDAV und CardDAV Server unter eCS gebe,nicht so aufgebläht wie OwnCloud, würde ich den versuchen. Auch mit einem MiniLinux einer VBOX könnte ich mich anfreunden wenn denn der VBOX Netzwerkdurchsatz dafür ausreicht.

Also zusammengefasst, ich bin an diesem Thema, eigene Termine und Adressen im eigenen Netz synchronisieren, interessiert. Habe aber noch keine gute Lösung dafür. Darum für Termine notgedrungen calendar.google.

kmb
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Post by kmb » Fri 21. Nov 2014, 09:24

Hallo Andi,

schon mal danke für die Antwort.

Inzwischen habe auch ich mitbekommen, dass es doch für uns einen TB 24 gibt.

Habe ihn gestern mal probeweise installiert. Er selbst läuft gut und stabil, aber was ist mit Lightning?

Habe alle Versionen von 2.6 bis 2.66 durchprobiert: Läßt sich zwar installieren, aber der Kalender ist auf das aktuelle Datum "fixiert", alle Schaltflächen sind ausgegraut.

Geht das bei Dir?

Wenn ja, was hast Du gemacht?

Meine Installationsreihenfolge war:

MZFNTCFGFT_RUNTIME-0-0-1.wpi
moz_required_dlls_v1.01.zip
thunderbird-24.8.1b1.en-us.os2-w....wpi

Unter eCs 2.2.

NB: habe allerdings das bestehende Profil von TB 10 nicht vorher gelöscht.

Andererseits:

Ich bin mit der lokalen Lösung ohne google ganz zufrieden, dafür braucht man TB 24 nicht, habe jetzt schon alle OS/2-Clients auf den lokalen Kalender umgestellt.

Wenn Du auch google nicht mehr willst und eine kleine Linux-VM laufen lassen willst:

Ich empfehle da Radicale als CalDAV-Server, mit owncloud bin ich auch nicht weitergekommen. Ob der Pi oder eine Linux-VM ist ja egal.

KlausB